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Home Office: Immer weniger Deutsche arbeiten von zu Hause

20.02.14 Die Zahl der Personen, die mindestens ab und zu Home Office machen, ist auf dem niedrigsten Stand seit fast 20 Jahren. 4,7 Millionen Erwerbstätige - das entspricht zwölf Prozent - haben ihren Beruf im Jahr 2012 hauptsächlich oder gelegentlich zu Hause ausgeübt. Das geht aus einer Studie zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor.

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Entwicklung der Anzahl der deutschen Arbeitnehmer, die Home Office machen
(chart: DIW Berlin)
Nachdem die Anzahl der Telearbeitenden in den Jahren ab der Jahrtausendwende zeitweilig größer wurde, ist sie nach 2008 gesunken - um insgesamt 800.000. Mit der allgemeinen Entwicklung der Beschäftigung hängt das nicht zusammen: Laut dem Mikrozensus ist diese von 2008 bis 2012 um 1,5 Millionen Erwerbstätige gestiegen.

Deutschland hinkt im EU-Vergleich hinterher

In der gesamten EU zeigte sich eine gegenläufige Entwicklung: Häusliche Berufstätigkeit ist wichtiger geworden und ihr Anteil gestiegen. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland nur im unteren Mittelfeld. Viel stärker verbreitet als hierzulande ist die Heimarbeit insbesondere in den skandinavischen Staaten sowie in Frankreich, dem Vereinigten Königreich und in mitteleuropäischen Ländern wie der Schweiz, Österreich, Belgien und Luxemburg.

Der größte Teil der deutschen Heimarbeiter - 2,7 Millionen - entfällt auf die Arbeitnehmer, von denen knapp acht Prozent zu Hause ihrem Job nachgehen. Weitaus stärker ist Heimarbeit in der viel kleineren Gruppe der Selbständigen verbreitet. Unter den Selbständigen mit angestelltem Personal war das bei einem guten Drittel der Fall, unter den Solo-Selbständigen sogar bei der Hälfte.

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Arbeitnehmer in Deutschland und in der EU, die manchmal oder überwiegend zu Hause erwerbstätig sind,
(chart: DIW Berlin/Eurostat)
Spitzenreiter unter den Heimarbeitern sind Lehrer und Hochschullehrer. Aber auch Berufe, die in der Interaktivbranche typisch sind, sind unter denen, die häufiger zu Hause arbeiten: ITler, Geschäftsleute oder Bürokräfte. Dagegen gehören die Werbefachleute zu den Arbeitnehmern, die fast nie im Home Office arbeiten.

Frauen machen nicht mehr Home Office als Männer

Überraschend ist, dass Männer und Frauen in etwa gleich viel von zu Hause arbeiten. Schließlich ist die Teilzeitquote bei Frauen (46 Prozent) wesentlich höher als bei Männern (10 Prozent). Laut den DIW-Analysten sind Frauen sehr viel stärker als Männer darauf orientiert, Berufstätigkeit mit Haushalt und Familie in Einklang zu bringen. Offenbar werde dies im Wesentlichen durch verkürzte Arbeitszeiten erreicht; Erwerbstätigkeit zu Hause ist daher nicht nötig - oder nicht möglich. Trotzdem besagt die Studie, dass Erwerbstätige mit Kindern etwas häufiger Telearbeit machen.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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