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Telemedizin: Deutsche haben großes Interesse

15.09.16 Digitale Technologien halten Einzug in die Medizin und das Gesundheitswesen - und die Deutschen sehen darin große Chancen für die Prävention, Diagnose und Heilung von Krankheiten. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Bitkom zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

  (Bild: Unsplash/Pixabay)
Bild: Unsplash/Pixabay
Großes Interesse haben die Befragten demnach an telemedizinischen Angeboten: So erklärt jeder Fünfte (20 Prozent), dass er im Krankheitsfall seinen eigenen Gesundheitszustand telemedizinisch überwachen lassen würde, weitere 39 Prozent können sich vorstellen, diese Möglichkeit in Anspruch zu nehmen. Insgesamt sechs von zehn Deutschen (59 Prozent) sind damit offen gegenüber dem sogenannten Tele-Monitoring.

Die Online-Sprechstunde mit dem Arzt würden 17 Prozent der Befragten auf jeden Fall nutzen, 16 Prozent können sich dies vorstellen (Gesamtinteresse: 33 Prozent). Um Ärzte im Ausland zu konsultieren, würden acht Prozent Telemedizin in Anspruch nehmen, 42 Prozent sind daran zumindest interessiert (Gesamtinteresse: 50 Prozent). Und 14 Prozent würden sich einer Operation unterziehen, bei der ein Spezialist aus der Ferne per Video zugeschaltet ist und dem behandelnden Arzt Hinweise gibt, 45 Prozent können sich dies vorstellen (Gesamtinteresse: 59 Prozent).

In der Bitkom-Studie wurde unter anderem untersucht, worin die Patienten Vor- und Nachteile der Online-Sprechstunde sehen. Die drei wichtigsten Vorteile:
  • Der Zugang zu räumlich weit entfernten Ärzten wird erleichtert (57 Prozent)
  • Wartezeit in der Praxis (43 Prozent) entfällt
  • Zeit und für die Anfahrt (29 Prozent) entfallen


Die drei wichtigsten Nachtteile:
  • Risiko einer Fehlbehandlung steigt (67 Prozent)
  • Verhältnis zwischen Arzt und Patient leidet (52 Prozent)
  • Arzt und Patient müssten über technisches Know-how und technische Ausstattung verfügen (43 Prozent)


Gesundheitsdaten sind in der Medizin und im Gesundheitswesen auch für zahlreiche weitere Zwecke wertvoll. Zwar haben viele Befragte (82 Prozent) die Sorge, dass durch die Digitalisierung der Medizin die Gefahr des Missbrauchs von Gesundheitsdaten steigt. Vorausgesetzt, dass die Daten optimal geschützt sind, sind sie aber durchaus offen dafür, beispielsweise Informationen zu Symptomen und Krankheitsverlauf zur Verfügung zu stellen: 75 Prozent würden das tun, wenn sie dadurch zur langfristigen Erforschung einer Krankheit beitragen können. 67 Prozent würden ihre Daten herausgeben, wenn sie damit kurzfristig anderen Patienten helfen könnten.

Ferner würden 61 Prozent ihre Daten zur Verfügung stellen, wenn damit Medikamente oder Therapien entwickelt werden, die auf sie persönlich zugeschnitten sind. Und 44 Prozent würden ihre Daten gegen eine finanzielle Entschädigung bereitstellen.

Schon heute spielen digitale Technologien eine wichtige Rolle in Gesundheitsfragen - das wird deutlich am Beispiel der Online-Gesundheitsrecherche: Zwei Drittel der Internetnutzer (64 Prozent) informieren sich wenigstens hin und wieder im Internet über Gesundheitsthemen, jeder Fünfte (20 Prozent) sogar mindestens einmal pro Monat. Die drei Top-Themen sind dabei: gesunde Ernährung (66 Prozent), Krankheitssymptome (59 Prozent) sowie Fitness/Sport und alternative Behandlungsmethoden (beide 48 Prozent).

(Autor: Susan Rönisch)

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