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Ausgebuffte Warenkorbabbrecher: Viele wollen nur Rabatt

28.10.2015 Der Versuch, Kaufabbrecher mit Gutscheinen oder Rabatten zu ködern, kann die richtige Strategie sein, den Kunden kurz vor dem Absprung noch vom Kauf zu überzeugen. Doch nicht wenige Online-Shopper haben dieses Vorgehen durchschaut.

 (Bild: ClkerFreeVectorImages/Flickr)
Bild: ClkerFreeVectorImages/Flickr
Knapp ein Viertel der Nutzer brechen ihren Online-Kauf absichtlich ab, um einen Gutschein oder ein Rabattangebot zu bekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Connexity  , Technologieunternehmen für Marketing- und Datendienstleistungen, die unter 4.000 Online-Einkäufern im September 2015 in Nordamerika durchgeführt wurde.

(Grafik: Connexity) Quelle: http://pages.connexity.com/rs/953-HCY-363/images/2015_Analyse_Coupons.pdf?aliId=983201
53 Prozent spekulieren nach Angaben des Unternehmens darauf, die Versandkosten erlassen zu bekommen, idealerweise ohne Mindesteinkaufswert (45 Prozent). Zu den beliebtesten Gutscheinen gehören aber echte Rabatte. Immerhin 33 Prozent der Kaufabbrecher hoffen, durch ihr Verhalten eine solche Vergünstigung auf den Artikel oder die Gesamtbestellung zu erhalten.

"Online-Händler sollten in ihrem Retargeting-Plan bei der Vergabe von Rabatten Kriterien wie Höhe des Warenkorbwerts oder kostspielige Versandkosten berücksichtigen. Außerdem sollten sie nicht sofort den Gratisversand anbieten, sondern zunächst Rabatte bei den Versandkosten testen", rät Hayley Silver, VP der Connexity Research Division "Bizrate Insights".

Allerdings: Ob deutsche Online-Shopper bereits ähnlich ausgebufft sind, wie amerikanische Konsumenten, verrät die Studie nicht.
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