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Mobiler Traffic verzehnfacht sich bis 2018 in Deutschland

10.02.14 Aus der Cisco-Studie Visual Networking Index Global Mobile Data Traffic Forecast for 2013 to 2018 zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser geht hervor, dass der mobile Datenverkehr bis 2018 weltweit um etwa das 11-Fache und in Deutschland um das 10-Fache zunehmen wird. 287 Petabyte pro Monat werden demnach in vier Jahren hierzulande mobil übertragen. Das entspricht zehn Prozent des Gesamtverkehrs, im Vergleich zu zwei Prozent 2013. Zudem wächst der Smartphone-Traffic über 4G von aktuell sechs Prozent auf 56 Prozent in 2018.

Laut Studie nimmt in Westeuropa der mobile Traffic um das 7-Fache zu. Damit wächst der mobile Datenverkehr in Westeuropa dreimal schneller als derjenige übers stationäre Netz. 2018 werden 57 Prozent des mobilen Traffics in Westeuropa über Smartphones erfolgen, 21 Prozent über Tablets und nur noch 14 Prozent über Laptops. In vier Jahren steigt die Anzahl von tragbaren Endgeräten in Westeuropa von 5,3 Millionen auf 45,8 Millionen.

Das Wachstum des mobilen Datenverkehrs ist durch den starken Anstieg mobiler Internet-Verbindungen bedingt, etwa durch persönliche Geräte und Maschine-zu-Maschine-Verknüpfungen (M2M). Im Zuge des Trends zum Internet der Dinge soll der M2M-Datenverkehr in Deutschland um das 36-Fache steigen und 2018 etwa zehn Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs ausmachen. Cisco geht davon aus, dass es in vier Jahren in Deutschland doppelt so viele Mobilgeräte wie Einwohner geben wird.

Die wichtigsten Wachstumsgründe


Von 2013 bis 2018 wird das globale Wachstum des mobilen Datenverkehrs das Aufkommen über Festnetz um das Dreifache übertreffen. Cisco sieht dafür folgenden Ursachen:

  • Mehr mobile Nutzer: Ihre Anzahl steigt weltweit von 4,1 Milliarden im Jahr 2013 auf 4,9 Milliarden 2018
  • Mehr mobile Verbindungen: In vier Jahren gibt es mehr als zehn Milliarden mobile Geräte und Verbindungen, darunter acht Milliarden persönliche Geräte und zwei Milliarden M2M-Verbindungen. Im vergangenen Jahr waren es sieben Milliarden
  • Schnellere mobile Anbindungen: Die durchschnittliche Geschwindigkeit mobiler Verbindungen verdoppelt sich im genannten Zeitraum nahezu von 1,4 auf 2,5 Mb/s, die Anbindung der Smartphones von 4,0 auf 7,0 Mb/s
  • Mehr mobile Videos: Im Jahr 2018 werden Videodaten 69 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs ausmachen, 2013 waren es noch 53 Prozent

Weitere weltweite Ergebnisse


  • Smartphones, Notebooks und Tablets werden für etwa 94 Prozent des weltweiten mobilen Datenverkehrs verantwortlich sein, M2M-Verbindungen für fünf Prozent
  • Der mobile Cloud-Traffic steigt von 2013 bis 2018 um das 12-Fache. 2018 werden 90 Prozent des mobilen Datenverkehrs aus Cloud-Anwendungen kommen, Ende 2013 waren es bereits 82 Prozent
  • Die Anzahl der Wearables wird im gleichen Zeitraum von 21,7 Millionen auf 176,9 Millionen zunehmen
  • Der Datenverkehr über 4G-Netzwerke wächst um das 18-Fache und wird 2018 51 Prozent des gesamten Mobil-Traffics betragen
  • Der Offload von Mobilverkehr auf WiFi und Small-Cell-Technologien gewinnt immer mehr an Bedeutung: In vier Jahren werden mehr mobile Daten über WLAN (17,3 Exabyte/Monat) übertragen als über Mobilnetze (15,9 Exabyte/Monat)
  • Der mobile Datenaustausch wird 2018 zu 69 Prozent aus Videodaten, 17 Prozent aus Web- und Datenanwendungen, elf Prozent aus Audio-Streaming und drei Prozent aus Filesharing bestehen
  • Im weltweiten Vergleich wird der mobile Traffic am stärksten im Raum Nahost/Afrika um das 14-fache steigen, in Westeuropa am geringsten um das 7-fache

(Autor: Susan Rönisch)

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