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Nielsen: Mobiles Surfen liegt deutlich hinter SMS-Versand zurück

06.08.10 Rund 13 Prozent der Handynutzer in Deutschland surfen über ihr Mobiltelefon im Internet. Im internationalen Vergleich mit China und den USA liegt Deutschland damit allerdings deutlich zurück, wie eine Nielsen-Untersuchung zeigt. Die Marktforscher haben zudem identifiziert, welche Services mobil am häufigsten genutzt werden und diese international verglichen.

Während in Deutschland 13 Prozent der Mobilfunker auch mobile surfen, nutzen beispielsweise rund 38 Prozent der Chinesen ihr Mobiltelefon unterwegs für den Internetzugriff, in den USA verwenden immerhin 27 Prozent ihr Handy für diese Zwecke. Dies hat eine aktuelle Untersuchung des Markt- und Medienforschungsunternehmens Nielsen zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser ergeben.

Aufgeschlüsselt nach einzelnen Kategorien zeigt die Analyse von Nielsen, dass bei der mobilen Internetnutzung in Deutschland vor allem Wetter- und Nachrichtenwebsites genutzt werden (44 beziehungsweise 40 Prozent), gefolgt von Suchmaschinen (38 Prozent), Sportseiten (24 Prozent) sowie Unterhaltungsangeboten und Shoppingwebsites mit jeweils 23 Prozent.

In den USA und China sind die Präferenzen beim mobilen Surfen ähnlich gelagert wie hierzulande: Bei den US-Amerikanern sind ebenfalls Informationen zur Wetterlage sehr beliebt (53 Prozent), während die Chinesen die größte Begeisterung für Unterhaltungsangebote zeigen (41 Prozent).

Ein signifikanter Unterschied zeigt sich jedoch im internationalen Vergleich bei der Nutzung von sozialen Netzwerken. Die mobilen Angebote von Twitter, Facebook und Co. werden in China nur in geringem Ausmaß genutzt (sieben Prozent) und auch in Deutschland ist die Nutzung dieser Seiten über das Handy noch nicht sehr weit verbreitet (18 Prozent). "In den USA liegen soziale Netzwerke auf Platz drei der meistbesuchten Online-Sites im mobile Bereich und werden bereits von 41 Prozent der mobilen Surfer genutzt", erläutert Michele Zwolinski Michele Zwolinski in Expertenprofilen nachschlagen , Global Account Director bei Nielsen. "Es ist klar erkennbar, dass hier in den USA bereits eine deutliche Trendwende stattgefunden hat."
Bei den weiteren Services im Mobilfunkbereich ist nach wie vor das Versenden von Textnachrichten populär, was von 62 Prozent der deutschen Handynutzer in Anspruch genommen wird. Die US-Amerikaner liegen mit 64 Prozent, die diesen Service nutzen, in etwa auf gleichem Niveau, während in China 86 Prozent der Handynutzer 160-Zeichen-Nachrichten versenden.

Neben vorinstallierten Spielen, die hierzulande bei 21 Prozent der Handynutzer sehr beliebt sind, versenden zudem 16 Prozent der deutschen Mobiltelefonierer Bilder per Handy, was allerdings von Amerikanern und Chinesen stärker genutzt wird. Weiterhin rufen neun Prozent der deutschen Handynutzer per Mobiltelefon ihre E-Mails ab, was in China in ähnlichem Umfang genutzt wird (acht Prozent). In den USA hingegen greifen bereits 25 Prozent für diese Zwecke auf ihr Handy zurück. Auch bei anderen Mobilfunkservices, wie dem Herunterladen von Klingeltönen, Apps, Spielen oder Musik zeigen sich Handybesitzer in Deutschland zurückhaltender als in China oder den USA.

"In Deutschland ist die Bandbreite der genutzten Services im Vergleich mit China und den USA geringer. Bei der mobilen Internetnutzung werden dennoch grundsätzlich ähnliche Websites über das Handy genutzt. Der deutlichste Unterschied zeigt sich hier bei der mobilen Nutzung von sozialen Netzwerken. Einhergehend mit der immer stärkeren Verbreitung von Smartphones bleibt es spannend, diese Entwicklung zu beobachten. Hier wird es auch für den deutschen Markt neue Impulse geben", führt Michele Zwolinski aus.

Insgesamt ist die weltweite Verbreitung von Mobiltelefonen in den letzten Jahren enorm angestiegen und hat die tagtägliche Kommunikation entscheidend verändert und geprägt. Der stetig zunehmenden Bedeutung dieses Marktes trägt Nielsen mit der Telecom Practice Group Rechnung, die sich in Deutschland neu formiert hat. Der vorgelegte Mobile Insights Report zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser vergleicht die Handynutzung in den USA, China und Deutschland im ersten Quartal 2010.

(Autor: Susan Rönisch)

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Personen: Michele Zwolinski
Firmen und Sites: nielesen.com nielsen.com
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