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Techcrunch: "Alexa ist nutzlos"
14.08.2007 Laut der "Mutter aller Web-2.0-Sites" ist der Alexa Traffic Rank als Messgröße für Website-Betreiber kaum noch aussagekräftig.
Dieses Verhältnis kann Techcrunch zufolge aber gar nicht stimmen. So kommt Google dem Bericht nach laut einer Statistik von ComScore Google aktuell auf 100 Milliarden Page Views im Monat, Youtube dagegen auf nur 16 Milliarden. Internetnutzer können folglich also im Verhältnis gar nicht öfter auf Youtube als auf Google zugreifen.
Die Gründe für die falsche Alexa-Statistik liegen auf der Hand. Zum einen misst Alexa standardmäßig nur Seitenaufrufe, die über Nutzer des Internet Explorers zu Stande kommen. Mittlerweile nutzen aber bereits zwischen 30 und 40 Prozent aller Internetnutzer weltweit den Alternativ-Browser Firefox .
Was die Alexa-Statistiken weiter verfälscht: Vor allem internet-affine Geschäftsleute dürften nur noch selten per Internet Explorer surfen. Alexa berücksichtigt damit in seinen Auswertung überproportional viele Zugriffe von privaten Internetnutzern, die noch mit dem IE surfen. Dadurch lässt sich erklären, dass Internetnutzer im Verhältnis mehr Seiten bei Youtube aufrufen als bei Google. Denn das Video-Portal besuchen vor allem Privatpersonen und kaum Geschäftsleute.
Ziemlich nutzlos sogar ...
So wundert es wenig, dass ein Magazin wie www.cio.de (IT-Management) in Alexa nicht mal wahrgenommen wird, während noch kleinere Angebote, gerade im Marketingumfeld, weit größer aussehen, als sie sind.
Als Regel darf daher auch gelten: Wer in seinen Mediadaten noch mit Alexa-Zahlen wirbt, argumentiert wohl eher unseriös. Die Messbasis ist oft derart klein, das schon ein paar Mausklicks am Tag für eine signifikante Manipulation reichen.
