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Banken erwarten Geschäftseinbußen durch Fintechs

16.03.16 83 Prozent der klassischen Finanz-Unternehmen befürchten, einen Teil ihres Geschäfts an unabhängige Fintech-Unternehmen zu verlieren. Bei Banken steigt dieser Wert sogar auf 95 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Berater PWC zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

Die Umfrage hat ergeben, dass Fintech-Unternehmen für Banken und den Zahlungsverkehrssektor die größte Bedrohung darstellen. Studienteilnehmer aus dem Zahlungsverkehrssektor rechnen damit, in den nächsten fünf Jahren bis zu 28 Prozent ihres Marktanteils an Fintechs zu verlieren, während Banken Einbußen von 24 Prozent erwarten. Im Bereich Asset Management & Vermögensmanagement liegt dieser Wert bei 22 Prozent und im Versicherungsbereich bei 21 Prozent. Traditionelle Marktteilnehmer rechnen damit, dass 23 Prozent ihrer Geschäftstätigkeit durch die weitere Entwicklung der Fintech-Unternehmen gefährdet sein könnten. Umgekehrt gehen die Fintechs selbst davon aus, ein Drittel des Geschäfts der traditionellen Anbieter übernehmen zu können.

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Zwei Drittel der Befragten nannten Druck auf ihre Gewinnmargen als die größte Bedrohung im Zusammenhang mit Fintechs, dicht gefolgt vom Verlust von Marktanteilen mit 59 Prozent. Fintechs üben auch insbesondere dadurch Innovationsdruck auf die Gewinnmargen aus, dass betriebskostenbezogene Treppenfunktionen verbessert werden. So reduziert zum Beispiel der Umstieg auf cloudbasierte Plattformen nicht nur die Vorlaufkosten, sondern auch die laufenden Infrastrukturkosten.

Blockchain wird von Banken unterschätzt

Blockchain, eine Technik zur dezentralen Speicherung von Transaktionsdaten, stellt einen weiteren Meilenstein zur Optimierung von Unternehmensprozessen dar. Die Studie hat gezeigt, dass dies den Wettbewerb innerhalb der Branche radikal verändern könnte. Die derzeitige Gewinnsituation würde aufgebrochen, und Inhaber neuer, hocheffizienter Blockchain-Plattformen würden einen großen Teil der Gewinne einsammeln. Dies würde nicht nur große Kosteneinsparungen, sondern auch viel mehr Transparenz bedeuten. Für die Studienteilnehmer hat dies jedoch keine Priorität. Die Mehrheit der Befragten (56 Prozent) ist sich zwar der Bedeutung dieser Technologien bewusst, 57 Prozent werden jedoch wahrscheinlich nicht auf diesen Trend reagieren.

Zusammenarbeit erfolgt in der Regel per Kooperation

Die Zusammenarbeit mit Fintech-Unternehmen erfolgt am häufigsten in Form von Kooperationen (32 Prozent), was laut Studienautoren darauf hindeute, dass die Finanzunternehmen noch nicht bereit sind, selbst voll in den Fintech-Bereich zu investieren. Die Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit Fintechs nach Ansicht der herkömmlichen FS-Unternehmen:
  • IT-Sicherheit (53 Prozent),
  • regulatorische Unsicherheit (49 Prozent) und
  • Unterschiede im Geschäftsmodell (40 Prozent).
Auf Seiten der Fintechs liegen die Schwierigkeiten im Umgang mit traditionellen FS-Unternehmen vor allem bei
  • Unterschieden im Management und in der Kultur (54 Prozent),
  • betrieblichen Prozessen (47 Prozent) und
  • regulatorischer Unsicherheit (43 Prozent)
.

Die Studie 'Blurred Lines: How Fintech is shaping Financial Services' basiert auf einer Umfrage unter 544 CEOs, Innovationschefs, CIOs und führenden Managern im Bereich digitale und technische Transformation in der Finanzbranche in 46 Ländern.

 (Bild: HighText Verlag)
Bild: HighText Verlag
Die iBusiness-Studie 'Digitale Transformation in der Finanzbranche' ermittelt das Gefahrenpotenzial der einzelnen Geschäftsfelder von klassischen Banken und dokumentiert das Zukunftspotenzial von neunzehn bekannten Fintech-Start-up-Unternehmen aus den Bereichen Payment und Online-Banking sowie deren Disruptionspotenzial. In einer grafischen Disruptionsanalyse der verschiedenen Geschäftsmodelle wird analysiert, inwieweit die jungen Unternehmen bestehende und zukünftige Geschäftsmodelle der klassischen Banken gefährden.

(Autor: Joachim Graf)

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