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Neuwagenhandel forciert digitale Ausrichtung

29.03.16 Der Neuwagenhandel ist in vielen Bereichen noch nicht optimal auf den Online-Vertrieb eingestellt, hat die zentralen Herausforderungen allerdings erkannt. Weniger als die Hälfte der Neuwagenhändler glaubt, in den Bereichen Reaktionszeit und Antwortqualität gut aufgestellt zu sein. Die Mehrzahl der Neuwagenhändler investiert daher in interne Prozesse und Mitarbeiterschulungen, so eine Umfrage unter Anbietern.

 (Bild: Daimler AG,)
Bild: Daimler AG,
Eine Umfrage der Puls Marktforschung zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser unter 250 deutschen Neuwagenhändlern zeigt, dass der Handel die eigenen Herausforderungen erkannt hat. 66,4 Prozent der Neuwagenhändler ist die große Relevanz von kurzen Reaktionszeiten bewusst, aber nicht einmal die Hälfte von ihnen (43,2 Prozent) glaubt, in diesem Bereich optimal aufgestellt zu sein. 64,9 Prozent können schnelle Antworten nicht über die gesamte Woche gewährleisten. 62,2 Prozent haben das Problem, die notwendigen Strukturen bzw. Prozesse zu etablieren.

Auch mit Blick auf die Antwortqualität sieht der Handel für sich selbst noch Optimierungsbedarf. Während 63,2 Prozent der Befragten individuelle Antworten mit direktem Bezug zur Anfrage für sehr wichtig halten, glaubt nicht einmal jeder Zweite (47,2 Prozent), dass der eigene Betrieb hier sehr gut aufgestellt ist. Bei der Formulierung von passenden Antworten stellt unterschiedliche Tonalität in den verschiedenen Kommunikationskanälen für 57,5 Prozent der Neuwagenhändler eine große Herausforderung dar. Für 29,5 Prozent liegt die primäre Herausforderung in der geeigneten Mitarbeiterqualifizierung. 12,8 Prozent räumen ein, dass der Entscheidungsspielraum für die Verkäufer zu gering ist.

Digitale Ausrichtung: Handel erkennt Optimierungsbedarf

Die überwiegende Mehrheit der Neuwagenhändler hat das Potenzial des Online-Handels erkannt und nimmt Anpassungen vor, um Kundenanfragen aus dem Internet künftig besser bearbeiten zu können. So optimieren 58,4 Prozent der Befragten ihre internen Prozesse zur schnelleren Beantwortung der Anfragen aus dem Web. 54,8 Prozent vernetzen ihre Online-Angebote auf Online-Börsen, der Website und den Social Media stärker als bisher. Mehr als die Hälfte (54,0 Prozent) lässt ihre Mitarbeiter speziell für den Umgang mit Online-Kunden schulen. Lediglich 15,6 Prozent der Händler haben in ihrem Betrieb keine veränderten Strukturen für das Online-Geschäft mit Neuwagen geschaffen.

Die von mobile.de zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser in Auftrag gegebene Studie "mobile.de Händler-Tracking 2015" wurde vom 4. bis 22. Mai 2015 von der GfK auf der Basis von computergestützten Telefoninterviews durchgeführt. Befragt wurden bundesweit 599 Personen, die in Kfz-Handelsbetrieben hauptverantwortlich für den Verkauf von Autos sind (Eigentümer, Verkaufsleiter). Die Ergebnisse sind repräsentativ für den deutschen Autohandel.

(Autor: Joachim Graf)

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