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Statt BYOD: IT-Abteilungen forcieren Einführung von Tablet-PCs in Unternehmen

30.08.12 Die Nutzung von Smartphones und Tablet-PCs in Unternehmen wird nicht wie allgemein angenommen durch die Anwender, sondern durch die IT-Abteilung forciert. Der generelle Eindruck, der IT-Einsatz im Unternehmen würde "konsumerisiert", also von technik-affinen Angestellten vorangetrieben, ist demnach falsch. So das Ergebnis der weltweiten Studie "Einsatz von Tablet-PCs in Unternehmen 2012", die von Alfresco zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser veröffentlicht wurde. Für die Studie wurden Kunden und Interessenten von Alfresco weltweit befragt - darunter große IT-Unternehmen, Behörden, Schulen und Universitäten sowie Unternehmen aus dem Gesundheitswesen und dem Finanzsektor.

Die wichtigsten Ergebnisse:

Die Einführung von Tablet-PCs wird von der IT-Abteilung getrieben.
  • Ungefähr 56 Prozent der Befragten kamen aus der IT-Abteilung, über 90 Prozent hatten bereits einen Tablet-PC benutzt und mehr als 75 Prozent hatten ihn bereits für geschäftliche Belange eingesetzt.
  • Im Gegensatz zu der landläufigen Meinung, die IT würde "konsumerisiert", setzt sich die IT-Abteilung durchaus positiv mit dem Thema Tablet-PCs auseinander. Sie denkt aktiv über den besten Einsatz der mobilen Geräte im Unternehmen nach.

Tablet-PCs werden immer noch überwiegend zum Konsum von Inhalten, also eher passiv, genutzt.
  • Etwa 89 Prozent setzen den Tablet-PC gelegentlich bis regelmäßig zum Surfen im Internet ein, 82 Prozent für E-Mails.
  • Über 60 Prozent lehnen VoIP, Skype, Instant Messaging und andere synchrone Kommunikationsformen weitgehend ab. 44 Prozent nutzen keine sozialen Netzwerke. Was bedeutet, dass der Tablet-PC eher ein Gerät für den Medien- und Informationskonsum als ein aktives Social-Networking-Gerät ist.

Seit der Einführung der Tablet-PCs nimmt der mobile Einsatz von Smartphones weiter zu. Laptops dagegen verlieren an Mobilitiät.
  • 57 Prozent der Befragten nutzen Smartphones, um unterwegs geschäftliche Angelegenheiten zu organisieren, zum Beispiel beim Geschäftsessen: Hier verwenden nur 34 Prozent Tablet-PCs. Im Café bedienen sich 51 Prozent des Smartphones, 43 Prozent des Tablet-PCs. Tatsächlich überholt der Tablet-PC den PC vor allem beim Einsatz zu Hause (48 Prozent zu 46 Prozent), überwiegt klar bei geschäftlichen Terminen (55 Prozent zu 24 Prozent) und dominiert auf Konferenzen (59 Prozent zu 13 Prozent).
  • Die Umfrage zeigt deutlich, dass eine "Drei-Bildschirm-Realität" auf uns zukommt. Tablet-PCs ersetzen weder Smartphones noch Laptops, sondern schaffen einen neuen Einsatzbereich zwischen den beiden Geräten. Es zeigt sich klar, dass Laptops zunehmend verkabelt am Tisch oder im "Cubical" stehen, dem durch Trennwände vom Rest des Großraumbüros abgeschotteten Arbeitsplatz, während Tablet-PCs für unterwegs das Mittel der Wahl sind.

Kleine und mittelständische Unternehmen sind die Wegbereiter, Großkonzerne knapp dahinter.
  • 75 Prozent der Antworten kamen aus Unternehmen mit weniger als 2.000 Mitarbeitern; 62 Prozent stammten aus Unternehmen mit weniger als 500 Angestellten.
  • Diese Zahlen sind insbesondere deshalb interessant, weil die Kundenstruktur von Alfresco von Konzernen mit über 10.000 Angestellten dominiert wird.

(Autor: Markus Howest)

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