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Online-Banking-Kunden und KMUs im Visier der Cyberkriminellen

27.07.12 Die Methoden der Cyberkriminellen werden immer ausgefeilter und gerissener. So gibt es neben den weiter zunehmenden gezielten Angriffen, die weiterhin auch kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) gelten, eine neue Angriffsmethode, mit der sich die Sicherheitsmechanismen beim Online-Banking aushebeln lassen - auch sichere Authentisierungsverfahren wie smsTAN. Das zeigt der aktuelle Bedrohungsbericht von Trend Micro zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser für das zweite Quartal dieses Jahres.

Allein im ersten Halbjahr 2012 verzeichnete Trend Micro weltweit mehr als 140 Millionen erfolgreich abgewehrte Bedrohungen für KMUs.

Geschäftsmodell Android-Schädlinge: Anstieg um 317 Prozent

Dass auch mobile Endgeräte das Angriffsziel von Profis geworden sind, zeigen zwei andere Beispiele. Sie belegen, dass Smartphones ebenso stark abgesichert werden müssen wie stationäre oder mobile Rechner: So hat Trend Micro im vergangenen Quartal 25.000 bösartige Android-Apps entdeckt, was einem Zuwachs um 317 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2012 entspricht. Dieser rasante Anstieg steht in krassem Gegensatz zu Erkenntnissen der Experten von Trend Micro, dass nur eines von fünf Android-Geräten eine Sicherheits-App installiert hat.

Cybercrime boomt

Zudem haben Cybergangster im vergangenen Quartal damit begonnen, die Betaversion einer neuen Spionage-App für Android-Smartphones zu testen; nach Schätzungen von Trend Micro haben bis zu 1.000 Cybergangster die App bereits heruntergeladen, die nach der Installation SMS-Nachrichten sammelt und persönliche Informationen an einen FTP-Server sendet. Die Testphase ist offenbar noch nicht vorüber, es dürfte aber nicht mehr lange dauern, bis die Spionagesoftware scharf geschaltet wird.

Unsichtbare Gefahr für Online-Banking

Bei "Automatic Transfer System" (ATS) handelt es sich um eine Angriffsmethode, bei der es möglich ist, das Konto eines Bankkunden zu leeren, ohne Spuren eines Einbruchs zu hinterlassen: Anders als in bisherigen Fällen öffnen sich auch keine Pop-Up-Fenster. In Verbindung mit Varianten der Schädlinge "SpyEye" und "ZeuS" können die Kriminellen einen so genannten "Man-in-the-Browser-Angriff (MitB)" ausführen, ohne dabei online sein zu müssen. Die Opfer - auch solche, die Sicherheitsvorkehrungen nach aktuellem Stand der Technik verwendeten - finden sich auch in Deutschland.

(Autor: Markus Howest)

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