Sex, Stalking und Social Media: Das Mobbing-Ranking des deutschen Internets
22.02.13 Beleidigungen, Lästereien und romantische Avancen kommen in Unternehmen mittlerweile über alle Kanäle: via E-Mail, Instant Messaging, Social Media oder SMS. Besonders beliebt sind soziale Netzwerke: 14 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer sind bereits auf geheime Diskussionen über sich in sozialen Netzwerken gestoßen.
Beleidigungen, Lästereien und romantische Avancen über Social Media Kanäle sind in Unternehmen heutzutage an der Tagesordnung: Die aktuelle Digital Diaries-Studie von IT-Security Anbieter AVG zeigt, dass weltweit fast zehn Prozent aller Befragten bereits von einem Kollegen via E-Mail, Instant Messaging, Social Media oder SMS beleidigt wurde. Dies gilt auch für Deutschland: 14 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer sind bereits auf geheime Diskussionen über sich in sozialen Netzwerken gestoßen. Damit sind die Deutschen Spitzenreiter im Lästern.Weltweit haben darüber hinaus schon sechs Prozent aller Befragten ungewollte romantische Avancen über soziale Netzwerke erhalten. Jeder achte Arbeitnehmer erklärte außerdem, dass via Social Media bereits Gerüchte über ihn im Büro verbreitet wurden.
Dennoch akzeptieren Mitarbeiter weiterhin Freundschaftsanfragen von Kollegen und Vorgesetzten, obwohl sie dies eigentlich nicht wollen. Über ein Viertel aller Befragten weltweit (in Deutschland 24 Prozent) gaben an, dem Druck nicht standgehalten zu haben. In Italien sind es sogar über ein Drittel, die eine Freundschaftsanfrage aus dem beruflichen Umfeld trotz Vorbehalten angenommen haben.
Für die aktuelle Studie "Digital Diaries" wurden im Auftrag von AVG Technologies 4.000 Arbeitnehmer in zehn Ländern befragt.
(Autor: Joachim Graf)
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