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Ein Drittel der Bewegtbildnutzung findet bereits jenseits des klassischen TV statt

21.08.12 Auch wenn der Klassiker Fernsehen bei den Werbeumsätzen noch klar vorne liegt, sind die Weichen für SmartTV, IPTV, Spielekonsolen, Smartphones und Tablets schon gestellt. Denn: Die Verbraucher haben sich bereits auf das digitale Zeitalter eingestellt und teilweise kräftig aufgerüstet. Eine aktuelle Auswertung der Media-Agentur Mindshare zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zeigt, dass so gut wie in jedem Haushalt der interviewten Online-User TV-Geräte, Computer und Mobiltelefon zur Basisausstattung gehören.

Bei der Modernisierung der Endgeräte setzen die Verbraucher klar auf Entertainment: So haben in den meisten bundesdeutschen Wohnzimmern Flatscreens das gute, alte Röhren-Gerät schon abgelöst. Die sperrigen Kisten fungieren meistens nur noch als Zweitgerät.

Dagegen ist das Handy noch deutlich stärker verbreitet als die supermodernen Smartphones. Hemmend wirken hier die noch immer hohen Anschaffungskosten für die Geräte und vor allem die teuren Verbindungsentgelte, wenn keine Flat-Rate abgeschlossen wurde.

Der Konsum von bewegten Bildern verlagert sich immer stärker in die neuen digitalen Medien. So findet rund ein Drittel der Bewegtbildnutzung bereits abseits des klassischen Fernsehens statt. Dieser Trend zeigt sich am deutlichsten in den jüngeren Zielgruppen, die fast zu 40 Prozent auf andere Endgeräte ausweichen.

Auch bei den Inhalten, die gesehen werden, zeigen sich Unterschiede nach einzelnen Alterssegmenten. So sind Internet-Clips nur für User unter 30 Jahren relevant. Mediatheken zeigen dagegen kein signifikantes Altersgefälle und werden ab 30 Jahre deutlich stärker genutzt als Clips. Auch die Sehdauer variiert: Clips stehen oft nur für eine Kurzzeit-Nutzung, Mediatheken dagegen bieten deutlich längere Sendungen an, die dann in der Regel auch ausgiebig konsumiert werden.

Befragt wurden hierzu im Rahmen der regelmäßig durchgeführten MindFacts -Studie 1139 Internet-Nutzer.

(Autor: Markus Howest)

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