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Duell als Infografik: Der deutsche vs. der französische Webanalyst

21.11.14 Der Webanalyse-Spezialist AT Internet zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser aus Bordeaux hat 14.000 deutsche und französische Nutzer analysiert und einfach mal den Unterschied zwischen dem deutschen Webanalysten an sich und dem französischen schlechthin herausgefunden.

Was Sie sich noch nie zu fragen trauten: Wie tickt eigentlich so ein französischer Webanalyst (Bild: Public Domain)
Bild: Public Domain
Was Sie sich noch nie zu fragen trauten: Wie tickt eigentlich so ein französischer Webanalyst
Vorweg: Mit "Webanalyst" sind all jene Personen gemeint, die in verschiedenen Unternehmensbereichen Web-, Mobile-, und Social-Media-Daten auswerten.
  • Der deutsche Analyst nimmt sich mehr Zeit: Der deutsche Webanalyst schaut sich bei einer Analyse-Session im Durchschnitt 11,4 Seiten an und nimmt sich dafür 22 Minuten und 13 Sekunden Zeit. Damit steckt er sechs Minuten mehr als der französische Webanalyst in seine Analysen. Dieser besucht 12 Seiten pro Visit, verweilt dort aber nur 16 Minuten und 15 Sekunden.
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    Der deutsche Analyst ruft 'Oh, Gott', der französische 'Mon dieu', wenn er im Google-Ranking abschmiert. Noch mehr Unterscheide zeigt diese Grafik.
    (chart: www.atinternet.com)
  • Die Woche des Webanalysten: Franzosen starten stark in die neue Woche, Deutsche sind dafür beständiger bis zum Schluss. Die Besuchszahlen des französischen Webanalysten sind montags mit 21 Prozent am stärksten und nehmen im Laufe der Woche immer mehr ab. Der deutsche Kollege analysiert über die Woche hinweg beständiger. Am häufigsten meldet er sich dienstags und mittwochs (19,7 Prozent) im Webanalyse-Tool an.
  • Der Tag des Webanalysten: Dem französischen Analysten ist die Mittagspause heilig. Er arbeitet von 9 bis 19 Uhr und pausiert zwischen 12 und 14 Uhr. Der deutsche Webanalyst hingegen scheint nicht so viel Wert auf eine Mittagsrast zu legen. Seine Besuchszahlen bleiben zwischen 8 und 18 Uhr relativ konstant, dafür geht er eine Stunde früher nach Hause als der französische Kollege.
  • So wird analysiert: Die Deutschen lieben die Analyse in Echtzeit; fast jede vierte deutsche Webanalyse - 24,1 Prozent - ist eine Echtzeitanalyse. In Frankreich sind es nur halb so viele, nämlich 11,1 Prozent. Tag-Analysen sind mit 24,6 Prozent beim deutschen und 22,4 Prozent beim französischen Analysten gleichermaßen beliebt. Benutzerdefinierte Zeiträume werden hingegen von deutschen Analysten nur halb so oft gewählt wie von französischen: 16,4 Prozent im Vergleich zu 9 Prozent.
  • So wird berichtet - Dashboard-Reporting beim französischen, versus Seiten-Reporting beim deutschen Webanalysten": Der deutsche Webanalyst mag das Detail, der französische Webanalyst hat gerne den Überblick - zumindest beim Reporting. Des deutschen Webanalysten liebster Report ist die Seitenanalyse. Er analysiert in 15,5 Prozent der Fälle die besuchten Seiten im Detail. Der französische Webanalyst wählt mit 13,1 Prozent Anteil an den erstellten Reports das Dashboard am häufigsten aus. Auf dem fünften Platz landete bei den Analysten die Auswertung der Traffic-Quelle.

(Autor: Sebastian Halm)

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