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Logistik: Paketzustellung an den Arbeitsplatz verstärkt gefragt

09.12.15 Eine aktuelle Verbraucherumfrage von Pricewaterhouse Coopers zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser zeigt, dass Kunden nach wie vor klassische Paketzustellwege bevorzugen. Neuen Konzepten, etwa der Zustellung per Drohne oder direkt in den Kofferraum des Empfängers, stehen die Deutschen skeptisch gegenüber. Logistiker sollten auf den Ausbau von Angeboten wie die Lieferung an den Arbeitsplatz und zum Wunschtermin sowie auf Paketstationen setzen.

 (Bild: Shane Perry)
Bild: Shane Perry
Die repräsentative Umfrage zeigt, dass mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) die Pakete an einen Nachbarn liefern lassen, wenn eine persönliche Annahme nicht möglich ist. Die Entgegennahme der Sendung innerhalb eines selbstbestimmten Wunschzeitraums ist ebenfalls eine Alternative, die von knapp 40 Prozent der Befragten häufig oder gelegentlich genutzt wird. Rund die Hälfte der Befragten nutzen Paketstationen und Paketkästen oder würden den Service in Anspruch nehmen, wenn sie die Möglichkeit hätten. Allerdings gaben ebenso viele Verbraucher an, diese Option auch in Zukunft nicht nutzen zu wollen.

Interesse an Paketzustellung am Arbeitsplatz steigt

Als neuere Form der Zustellung gewinnt die Lieferung ins Büro zunehmend an Attraktivität bei Berufstätigen. Sechs von zehn Befragten gaben an, dass sie diesen Service gerne nutzen würden, wenn es möglich wäre. Auch die Bereitschaft, dafür einen kleinen Beitrag zu zahlen, hat seit dem letzten Jahr zugenommen.

Neuere Konzepte der Paketzusteller werden von den Umfrageteilnehmern in Deutschland zum Teil sehr kritisch gesehen. So lehnen es zwei Drittel der Verbraucher ab, sich Pakete in den Kofferraum ihres Autos liefern zu lassen - auch wenn dies mittels eines sicheren Codes geschieht, über den nur der Zusteller verfügt. Ähnlich zurückhaltend sehen die Verbraucher die Idee, Pakete per Drohne liefern zu lassen; lediglich rund ein Drittel kann sich diese Anlieferung vorstellen. Nur jeder Fünfte hält es für die Zustellung praktikabel, Stoffpaketbeutel an der Haustür befestigen zu lassen. Nicht alle neuen Zustellkonzepte werden so vehement abgelehnt wie die Zustellung in den Kofferraum (63 Prozent). So ist die Zahl der Ablehner von Paketanlieferungen durch Privatpersonen (37 Prozent) und Anlieferung durch ein Taxi (29 Prozent) deutlich geringer.

Auch wenn sich ein nicht unerheblicher Prozentsatz mit neuen Lösungen anfreunden könnte, zeigen die geäußerten Bedenken genau die Schwelle zu größerer Akzeptanz. Neun von zehn Befragten ist die Haftung im Schadensfall unklar. Die Unsicherheiten betreffen den Verlust ebenso wie die Beschädigung der Sendung. Aber auch die fehlende Paketverfolgung und die Unversehrtheit des Autos beschäftigen die Kunden.

Retourenquote unverändert hoch

Mit wachsendem Kundenvertrauen sind auch weitere Schritte zu mehr Effizienz denkbar. So sollten mit den Lieferoptionen auch die Organisation der Rücksendungen berücksichtigen werden. Denn die Umfrageergebnisse zeigen, die Retourenquote ist bei einigen Produktgruppen unverändert hoch. Mehr als zwei Drittel der Befragten bestellen online mehr Kleidungsstücke und Schuhe als sie tatsächlich kaufen wollen. Bei anderen Produktgruppen ist der Prozentsatz der geplanten Rücksendungen deutlich geringer: rund 40 Prozent sind es bei Consumer Electronics und Medien.

Die Umfrage zu den Paketzustelloptionen ist die Auswertung einer repräsentativen Onlinebefragung von 1029 Bundesbürgern in Deutschland.

(Autor: Susan Rönisch)

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