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Personalisierte Angebote: Smartphone ist Kundenberater Nummer eins

04.10.16 67 Prozent der Deutschen nutzen am liebsten ihr Handy als mobilen Einkaufsberater. 56 Prozent würden sich über Rabatte und Produktinformationen freuen, die abhängig von ihrem Standort im Laden auf dem Smartphone angezeigt werden.

 (Bild: Locafox)
Bild: Locafox
Außerdem beliebt: Bildschirme in der Umkleidekabine, die dem Kunden individuelle Vorschläge anzeigen, welche Kleidung zu seinem Stil und welche Accessoires zum anprobierten Outfit passen. 61 Prozent der Befragten finden das unheimlich nützlich - quer durch alle Altersgruppen und Geschlechter.

Die überwältigende Mehrheit (73 Prozent) wünscht sich zudem Produkte, die sich scannen lassen und so Online-Bewertungen anderer Nutzer und Empfehlungen offenbaren. Auch ein digitaler Spiegel, der mögliche Outfits virtuell auf den Träger projiziert, fanden 58 Prozent der Befragten nützlich - eine solche Leistung des Händlers würde das Einkaufserlebnis deutlich verbessern. Knapp die Hälfte (51 Prozent) gingen am Ende glücklicher nach Hause, wenn sie per Fingerabdruck zahlen könnten.

48 Prozent halten es für unheimlich, wenn Apps dem Verkäufer beim Betreten des Ladens den Namen des Kunden mitteilten. Software zur Gesichtserkennung, die einen Einkäufer als wertvollen Kunden erkennt und dies dem Verkäufer meldet, finden immerhin noch 43 Prozent aller Befragten befremdlich. 37 Prozent könnten sich damit anfreunden, vor allem Männer in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen.

Generell ist diese Altersgruppe technischen Neuerungen gegenüber besonders aufgeschlossen, Männer tendenziell mehr als Frauen. Ab 55 Jahren nimmt die Technikskepsis deutlich zu, und eine zu persönliche Ansprache - etwa mit dem Namen - kann Unbehagen auslösen

Die Ergebnisse stammen von Crosschannel-Personalisierer RichRelevance zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser - das Unternehmen hat in einer Umfrage 1.000 Erwachsenen in Deutschland befragt.

Die Personalisierungs-Umfrage zeigt: Kunden möchten also gerne persönliche Angebote auf ihr Smartphone bekommen. De facto dürften diese Umfrageergebnisse allerdings obsolet werden, wenn die Marken das tun, was sie immer machen: Den Kunden ohne Gnade mit Spam beschießen, bis er entsprechende LBS-Apps deinstalliert.

(Autor: Sebastian Halm)

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