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Dank Mobile: Werbemarkt verzeichnet stärkstes Wachstum seit zehn Jahren

09.12.13 Der globale Werbemarkt erlebt dank der rasanten Verbreitung mobiler Techniken in den kommenden drei Jahren eine Periode besonders starken und nachhaltigen Wachstums. Nach einem Wachstum von 3,6 Prozent in 2013 geht es 2014 um 5,3 Prozent, 2015 und 2016 sogar jeweils um 5,8 Prozent aufwärts. Auch in Deutschland zieht der Werbemarkt an, allerdings deutlich weniger dynamisch. Das prognostiziert die Mediaagenturgruppe ZenithOptimedia in ihrer aktuellen Studie 'Advertising Expenditure Forecast'.

Im kommenden Jahr werden die Olympischen Winterspiele, die Fußballweltmeisterschaft und die us-amerikanischen Zwischenwahlen den Werbemarkt beflügeln. Bei den starken Prognosen für 2015 und 2016 geht ZenithOptimedia von der Annahme aus, dass sich die (süd-)europäischen Märkte kontinuierlich erholen und keine neue Krise ausbricht.

In Deutschland zieht der Werbemarkt deutlich weniger dynamisch an. Das laufende Jahr werde mit einem Wachstum von 1,1 Prozent abschließen. 2014 soll das Wachstum bei 1,5 Prozent liegen und sich 2015 und 2016 in Wachstumsraten von 1,3 und 1,2 Prozent fortsetzt. Erstmals wird auch prognostiziert, wann in Deutschland erstmals die Investitionen in Online-Werbung die Zeitungswerbung übersteigen werden. Nach derzeitiger Schätzung wird dies 2015 der Fall sein. Dann werden 4,61 Mrd. Euro in die Zeitungen fließen und 4,63 Mrd. Euro ins Internet.

Der global stärkste Wachstumstreiber für Werbung ist Mobile. Erstmals seit 20 Jahren entsteht so ein neuer Kanal, der die Mediennutzung steigert, ohne andere Medienkanäle zu kannibalisieren. So werden in den kommenden drei Jahren 36 Prozent der zusätzlichen Werbeinvestitionen in mobile Werbung fließen. Fernsehen wird als zweitgrößter Wachstumstreiber 34 Prozent der zusätzlichen Werbegelder anziehen, gefolgt von Desktop Online (25 Prozent). Trotz beträchtlicher Wachstumsraten bleibt Mobile zunächst noch ein überschaubarer Kanal, in den 2013 gerade einmal 2,7 Prozent der globalen Werbeinvestitionen fließen. Bis 2016 sollen es jedoch 7,7 Prozent sein, womit Mobile Radio, Zeitschriften und Außenwerbung überholen würde und somit zum viertgrößten Werbemedium avanciert.

(Autor: Susan Rönisch)

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