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Payment-Report: Asien-Pazifik-Raum treibt weltweiten E-Commerce

02.09.16 Welche Rolle spielt Asien im globalen E-Commerce? Und welche Bedeutung kommt dem Verbraucher dabei zu? Was heißt das für deutsche Online-Händler? Die Payment-Spezialisten der PPRO Group sind diesen Fragen in dem internationalen E-Payment und ECommerce-Report zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser nachgegangen und präsentiert nun zentrale Trends und Zahlen für die Top 10 der asiatischen ECommerce-Länder.

Mit Transaktionen im Wert von 770 Millarden US-Dollar jährlich hat sich der Asien-Pazifik-Raum an die Spitze der größten ECommerce-Regionen der Welt katapultiert. China, Indien, Indonesien, Japan, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Südkorea, Thailand und Vietnam: diese Länder stellen aktuell 86 Prozent aller ECommerce-Umsätze des Asien-Pazifik-Raums. Lässt man Ozeanien mit Australien und Neuseeland außen vor, steigt diese Ziffer sogar auf 90 Prozent an. Über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt hier, und allein die asiatische Mittelschicht wird bis zum Jahr 2020 voraussichtlich auf über 1,7 Milliarden Menschen anwachsen. Dazu kommen eine zunehmende Verbreitung des Internet in den aktuell weniger entwickelten Ländern sowie eine stärkere Herausbildung individueller Präferenzen der Verbraucher.

  (Bild: PPRO Group)
Bild: PPRO Group


Die Rolle der Verbraucher kann für das Wachstum des E-Commerce nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die jungen Konsumenten zwischen 18 und 24 Jahren zeichnen sich durch ein neues Konsumverhalten aus. Sie ziehen beispielsweise bargeldlose, elektronische Bezahlmethoden herkömmlichen Bezahlarten vor, kommunizieren vor allem online und vornehmlich auf Social-Media-Kanälen miteinander und mit Unternehmen.

Je reifer der Markt, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Verbraucher Online-Einkäufe über alternative Bezahlmethoden begleichen. Aktuell ist beispielsweise in China mit 48 Prozent. die Bezahlung via E-Wallet die beliebteste Online-Payment-Methode. In Schwellenländern wie Indien und Malaysia hingegen dominieren Barzahlungen (Nachnahme) mit jeweils 24 Prozent und 18 Prozent. Grundsätzlich lässt sich jedoch für ganz Asien ein Trend hin zu elektronischen Zahlmethoden feststellen.

Wie auf jedem Markt ist es auch in Asien für deutsche Online-Händler unerlässlich, nicht nur die potenziellen Verbraucher und ihr Kaufverhalten, sondern auch ihre bevorzugten Zahlungsmechanismen zu verstehen.

(Autor: Susan Rönisch)

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