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Studie: Jeder dritte Deutsche lehnt Lebensmittelkauf im Internet ab

27.03.12 Beim Kauf von Lebensmitteln im Internet gehen die Meinungen hierzulande auseinander. Für 36 Prozent der Bundesbürger kommen so genannte "Home-Delivery-Modelle", also der Einkauf von Lebensmitteln im Online-Shop mit anschließender Lieferung an die Haustür, nicht in Frage. 35 Prozent wären an einem solchen Service interessiert. 29 Prozent haben Lebensmittel bereits online gekauft und sich frei Haus liefern lassen. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Umfrage "Home-Delivery - Lebensmittelkauf im Internet" der Unternehmensberatung Putz & Partner zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser .

In den im europäischen Ausland teilweise schon weit verbreiteten Modellen sehen viele Verbraucher jedoch durchaus Vorteile:

  • So gaben 47 Prozent der Befragten an, im Vergleich zum klassischen Einkauf in der Filiale nicht mehr an die Öffnungszeiten der Supermärkte gebunden zu sein.
  • 49 Prozent wissen die Bequemlichkeit zu schätzen, alle Waren an die Tür geliefert zu bekommen und nichts mehr nach Hause tragen zu müssen.
  • 28 Prozent finden im Internet spezifische Produkte, die im stationären Handel nicht zu bekommen sind.
  • 27 Prozent sind der Meinung, durch das Online-Shopping Zeit zu gewinnen, um sich mit wichtigeren Dingen als dem Lebensmittel-Einkauf zu beschäftigen.
Bei möglichen Nachteilen des Internet-Shoppings von Lebensmitteln dominiert die Sorge vor schlechter Qualität:

  • 45 Prozent der Verbraucher trauen dem Online-Angebot nicht, weil sie befürchten, dass beispielsweise Kühlung und Frische nicht verlässlich sind.
  • 30 Prozent geben zu bedenken, den Preis nicht unmittelbar vergleichen zu können und damit möglicherweise zu teuer einzukaufen.
  • Mit großer Mehrheit unbeeindruckt zeigen sich die Kunden dagegen von der Technik. Nur zwölf Prozent der Verbraucher gaben an, der Lebensmitteleinkauf auf einem Internet-Portal sei zu kompliziert.

(Autor: Markus Howest)

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