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Online auf Rezept: E-Health wird immer wichtiger
04.02.2015 An die 50 Millionen Gesundheitssurfer und knapp 10.000 Webseiten, Communities und Apps befassen sich derzeit im deutschsprachigen Web mit den Themen Krankheit und Gesundheit. Dies belegt eine aktuelle Studie des Berliner Strategieunternehmens EPatient RSD.
"In ersten Ansätzen nutzen nun auch in Deutschland Klinken, Krankenkassen oder Hersteller von Medizinprodukten die Möglichkeit, ihre Patienten und Versicherten durch digitale Angebote zu versorgen, die über Beipackzettel oder den Entlassungsschein nach einer OP hinausgehen", sagt Dr. Alexander Schachinger, Geschäftsführer der EPatient RSD GmbH und Initiator der Studie. Im Vergleich zum Ausland hinke Deutschland in Sachen Wissenschaft und Praxis trotzdem noch zurück.
Potenzial für neue Geschäftsmodelle
Die Kosten für Online-Gesundheitsdienste werden vom Verbraucher selbst oder anteilig bis voll von den Krankenkassen übernommen. Damit zeichnet sich ein starkes Potential für neue Geschäftsmodelle im Bereich der digitalen Gesundheit ab sowie eine zunehmende Verknüpfung von Online-Angeboten mit der klassischen Gesundheitsversorgung.Die höchste Reichweite mit einer oder mehrerer Millionen Besuchern pro Monat erreichen derzeit dien großen Gesundheitsportale, Suchkataloge zu Ärzten und Kliniken, Patientenforen und die Webseiten großer gesetzlicher Krankenkassen.
Den größten Marktanteil haben dabei die traditionellen Verlags- und Medienhäuser, unabhängige Start-ups und Patientencommunities sowie Krankenkassen und Online-Versandapotheken. Kleinere Selbsthilfegruppen und Patientenvereine, die Webseiten einzelner Ärzte, Apotheken und Arzneimittelhersteller machen bislang den geringsten Marktanteil aus.
