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Acht Trends: Was Konsumenten 2014 von Marken erwarten

07.01.14 Hard- und Software für die digitale Selbstanalyse wird 2014 boomen und der Trend geht weg vom Social-Media-Generalisten hin zu Nischen-Netzwerken: Das sind zwei der Erkenntnisse aus der Studie "Digital Trends" von Microsoft Advertising zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser . Sie zeigt, was die Deutschen 2014 von technischen Hilfsmitteln erwarten und wie Marken bei der Planung von digitalen Kampagnen daraus lernen können.

Markus Frank (Bild: Microsoft Advertising)
Bild: Microsoft Advertising
Markus Frank
Wir werden dieses Jahr verstärkt wahrnehmen, dass Konsumenten bewusster mit digitalen Technologien umgehen - sie kennen nicht nur ihre Bedürfnisse, sie artikulieren diese auch. "Für Marken bedeutet das, mit Verbrauchern transparent und interaktiv umzugehen", sagt Markus Frank Markus Frank in Expertenprofilen nachschlagen , Director Advertising & Online und Mitglied der Geschäftsleitung Microsoft Deutschland. "Marken, die das erkennen und dem Verbraucher sowohl mit überraschenden Erlebnissen begegnen, als auch ihre Kampagnen kreativ und gemeinsam mit den Verbrauchern gestalten, können 2014 ein tiefes Markenengagement schaffen."

Als Ergebnis der Studie hat Microsoft Advertising acht digitale Trends für das Jahr 2014 erarbeitet:

1. Value Me:

Onlinekonsumenten weltweit wissen, dass ihre Daten wertvoll für Marken und Marketer sind. 45 Prozent aller Verbraucher würden alle ihre digitalen Daten an eine bestimmte Marke verkaufen, solange der Preis stimmt. Weitere 30 Prozent der Konsumenten geben an zu wissen, wie man heute Gegenleistungen für seine Daten erhält. Dieser Trend findet also bereits großen Zuspruch.

2. My Analytics:

Kalorien, Puls, Schritte und Schlaf. Wir messen mit Begeisterung die tägliche Leistung unseres Körpers und unseres Geistes. 55 Prozent der Konsumenten sind eher dazu geneigt, ein Produkt oder einen Service von einer Marke zu kaufen, mit dem sie ihr Leben verbessern können.

3. The Right to Anonymity:

Verbraucher wollen Kontrolle über ihren digitalen Fußabdruck. Aus diesem Grund bevorzugen sie jene Marken, die es ihnen ermöglichen, ihre Privatsphäre zu verwalten. Wenn eine Marke die Möglichkeit einräumt, Datenschutzeinstellungen zu ändern, verleitet das 65 Prozent der Konsumenten eher zum Kauf.

4. Nischennetzwerke:

Konsumenten sind "Megasysteme" leid. Stattdessen wenden sie sich eher kleineren, individuelleren und übersichtlicheren lokalen Netzwerken zu. Standardlösungen geraten gegenüber privaten und personalisierten Alternativen immer mehr ins Hintertreffen. 41 Prozent der Onlinekonsumenten weltweit nutzen spezielle soziale Netzwerke, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, und ziehen diese allgemeinen Angeboten vor. 53 Prozent der Befragten werden eher zur Interaktion mit einer Marke verleitet, wenn diese ihre persönlichen Interessen und Bedürfnisse anspricht.

5. Raum für Kreativität:

Nutzer und insbesondere jüngere Konsumenten möchten das Innenleben von Produkten verstehen und ziehen es vor, neue Erfahrungen durch persönliche Kreativität als durch bloßes Konsumieren zu machen. Marken müssen Aufgeschlossenheit beweisen und Konsumenten die Gelegenheit bieten, mit ihnen zusammenzuarbeiten und ihre Produkte nach eigenen Wünschen zu gestalten und damit zu experimentieren. 49 Prozent gehen davon aus, dass Unternehmen offen genug sind, Kunden ihre eigenen Produkte und Services unter Verwendung der originalen Markendesigns und -funktionen gestalten zu lassen.

6. IntelligentlyON:

In unserem hektischen Alltag kann Technologie leicht ein Gefühl der Informationsüberflutung verursachen. Viele von uns sehnen sich nach einer Auszeit vom ständig vernetzten Leben. Sie suchen nach einem Kompromiss, der es ihnen ermöglicht, nicht ständig online sein zu müssen, ohne sich dabei jedoch völlig abzuschotten. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Konsumenten erwartet von Marken, dass sie erkennen, wann ihre Kunden angesprochen werden möchten.

7. Der besondere Moment:

Je enger unsere Beziehung zur Technologie wird, umso mehr erwarten wir, dass sie unsere Gewohnheiten und Vorlieben kennt und uns zu überraschen weiß. 61 Prozent der Konsumenten sind eher geneigt, ein Produkt zu kaufen bzw. einen Service in Anspruch zu nehmen, wenn die Marke angenehme Überraschungen bietet.

8. Realität in einer neuen Dimension:

Neue Technologien wecken alle unsere Sinne und erfüllen die digitale Welt mit Leben. Marken aus den Bereichen Konsumgüter, Einzelhandel, Technologie, Entertainment und Mode können eine enorme Wirkung erzielen, wenn sie ihre Produkte noch intensiver erlebbar machen. 61 Prozent würden sich mit höherer Wahrscheinlichkeit für Produkte einer Marke entscheiden, die ihnen die Möglichkeit bietet, Produkte sowohl im Laden als auch über das Internet anfassen zu können. Einrichtungshäuser entwickeln Augmented Reality-Apps, mit denen sich Kunden 3D-Darstellungen von Möbelstücken zu Hause ansehen können. So können Sofas, Tische und Stühle virtuell in einem Zimmer aufgestellt werden.

Die Studie "Digital Trends" entstand in Zusammenarbeit mit IPG Media Brand und The Future Laboratory und durchleuchtet die Gewohnheiten und Erwartungen der Konsumenten in der EU, USA, Brasilien, China und Russland. Mit dem Ziel die Rolle von Technologie für Verbraucher aufzudecken und Chancen für die Planung von Marketingansätzen darzulegen, wurden ab Januar 2013 mehr als 8.000 Interviews mit Konsumenten geführt.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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Personen: Markus Frank
Firmen und Sites: microsoft.de
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