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Kundenbewertungen: Wem sie gehören und wie man den richtigen Anbieter auswählt

05.01.16 Für Dienstleister und Unternehmen sind Bewertungen ein wichtiges Instrument zur Kundengewinnung. Doch je mehr Kundenmeinungen über eine Plattform gesammelt werden, desto größer wird die Abhängigkeit von derselben. Die Nutzung von Bewertungen außerhalb der jeweiligen Plattformen ist den Unternehmen nämlich oftmals untersagt. In Puncto Nutzungsrechte jedoch, gibt es große Unterschiede zwischen den jeweiligen Portalen. Remo Fyda Remo Fyda in Expertenprofilen nachschlagen , Geschäftsführer von ProvenExpert zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser erklärt, worauf es bei der Wahl eines Bewertungsportals ankommt.

 (Bild: Niekverlaan/Pixabay)
Bild: Niekverlaan/Pixabay
Bewertungsportale versprechen mehr Umsatz und Vertrauen durch Kundenbewertungen. Sie stellen ihren Nutzern eine Plattform bereit, auf der Kunden ihre Erfahrungen teilen können und ein Gütesiegel für die Firmenwebseite zur Verfügung. In der Regel ist dies mit einer monatlichen Pauschale verbunden, die die Unternehmen zahlen müssen. Problematisch wird das Vertragsverhältnis für die Unternehmer dann, wenn sie das Bewertungsportal verlassen möchten: In diesem Fall würden die Bewertungen häufig verloren gehen. Das führt die Unternehmen in eine ineffiziente Abhängigkeitsschleife, denn sie müssen den Betrag monatlich weiterzahlen, um die Bewertungen im Web zu behalten. Auch für den Fall, dass das Bewertungsportal seine Arbeit aufgeben und die Plattform von der Bildfläche verschwinden sollte, sind die Unternehmen nicht abgesichert - mit der Plattform verschwänden trotz monatlicher Zahlung die Kundenbewertungen aus dem Web.

Möglich macht dies eine Klausel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Portals: Mit dem Abgeben der Bewertung wird demnach das weitere Nutzungsrecht der Verfasser aufgehoben und eine Nutzung außerhalb des Portals bleibt den bewerteten Unternehmen und Dienstleistern verwehrt. Rechtlich sind die Portale durch den Hinweis in den Geschäftsbedingungen auf der sicheren Seite - Bei Missachtung können die Portale rechtliche Schritte gegen jeden einleiten, der die Bewertungen außerhalb der Plattform nutzt.

Unabhängig bleiben - Kleingedrucktes lesen

Auf Bewertungsportale zu verzichten, ist für viele Unternehmen aber keine Option - Schließlich ist im Internet das Vertrauen oftmals die entscheidende Basis, um Kunden zu gewinnen. Die Entscheidung für ein Portal sollte deshalb strategisch angegangen werden, um das Kundenempfehlungsmarketing unabhängig und kosteneffizient nutzen zu können. Ich rate Unternehmen bei der Registrierung auf einem Kundenempfehlungsportal dazu, gründlich die Geschäftsbedingungen zu lesen und darauf zu achten, ob die Bewertungen auch nach dem Verlassen des Portals erhalten bleiben. Nur so zieht man einen langfristigen und haltbaren Nutzen aus der Investition. Bei Unklarheiten oder Unsicherheiten, die beim Lesen der Geschäftsbedingungen aufkommen, ist es außerdem ratsam, nicht davor zurückzuschrecken, sich persönlich an den Support zu wenden und nach dem Nutzungsrecht außerhalb des Portals zu erkundigen.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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