Der bewährte Wandkalender im Riesenformat 120x69cm bietet viel Platz für Urlaubs-, Messe- und Projektplanung und listet zusätzlich alle wichtigsten Messe-, Kongress- und Award-Termine.
Hier bestellen
Der iBusiness Honorarleitfaden ist das Standardwerk für Auftraggeber und Agenturen. Er listet auf 200 Seiten detailliert die bezahlten Preise für sämtliche 87 interaktiven Gewerke.
Hier kaufen
Konkurrenz-Kompass: Wer Digitalagenturen bedroht
Bild: baluda/ Pixabay

Konkurrenz-Kompass: Wer Digitalagenturen bedroht

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen verändert die allgemeine Agenturlandschaft tiefgreifend. So sorgt zwar die digitale Transformation der deutschen Wirtschaft für die Vergabe großer und langfristiger Digital-Projekte, ruft aber auch zunehmend Konkurrenz und neue Wettbewerber auf den Plan.

Diesen Artikel weiterlesen?

Für Ihre Registrierung erhalten Sie ein Kontingent von fünf kostenfreien Abrufen für Premium-Analysen. Jeden Kalendermonat erhalten Sie zudem einen weiteren kostenfreien Abruf. Wenn Sie noch keinen Account bei uns haben: Einfach kostenfrei registrieren.

Jetzt registrieren!

Marktzahlen zu diesem Artikel

Anzeige

Ausgewählte Agenturen und Dienstleister zu diesem Themenbereich

Trackbacks / Kommentare
Gerald Rusche Von: Gerald Rusche Expertenprofil , GERUWEB Relation Browser Zu: Konkurrenz-Kompass: Wer Digitalagenturen bedroht 26.10.16
Die Wende kam mit Facebook.

Davor wollten weite Teile der Unternehmen von Web nichts wissen. Weil Transparenz (liefern zu müssen) machte denen Angst. Digital verstanden sie nicht und online wurde, fast schon egal in welcher Branche, als Bedrohung empfunden. Mit Facebook änderte sich nach und nach alles. Vor allem aber das Wichtigste. Transparenz wurde zur kaum noch zeitnah verifizierbaren Nebelkerze. Nicht weil man nicht dahinter schauen kann. Sondern weil es mit ausreichend gestreuten Fehlinformationen, plötzlich unrentabel ist, jeden einzelnen Fall noch zu hinterfragen.

Genau diesen Umstand haben sich Werbeagenturen zu nutze gemacht. Versprechen statt liefern, Storytelling statt authentisch etwas darlegen, Hochglanz statt glaubwürdiges Understatement, wurde wieder salonfähig. Oder anders gesagt, bei Facebook funktioniert plötzlich AIDA wieder. Und damit kennen Werbeagenturen sich aus. Das GIULIA Prinzip, das durch Google etabliert wurde, haben die nicht nur nicht verstanden. Nein, bereits der erste Buchstabe "Glaubwürdigkeit", macht denen höllisch Angst. Denn nur mit Lügen lassen sich die Massen das Geld aus der Tasche ziehen.
Warum haben Werbeagenturen früher keine Zeitungswerbung gemacht? Warum sind nur extrem wenige Werbeagenturen bei Facebook wirklich aktiv?

So ist denn nun das Pendel mal wieder in die andere Richtung gependelt. Plötzlich glauben die Menschen wieder alles was in den selben Zeitungen steht, die bei Aufkommen der Digital-Ära als hoffnungslos verlogen, intransparent und eben alles andere als unabhängig entlarvt wurden.

Wer also noch vor der Jahrtausendwende als Erwachsener gelebt hat, braucht sich nur an die Zeiten der Drücker-Kolonnen, Warenhaus-Kataloge nebst Krediten und die einzig existenten zwei Wahrheiten, Bildzeitung und Tagesschau erinnern, um ein Vorstellung davon zu bekommen, was uns die jetzige Pendelbewegung, selbstverständlich in verändertem Gewandt, alles wieder zurück bringen wird.

Ich trete einfach mal einen Schritt zur Seite und warte aufs nächste Pendel ;) Bis dann Glaubwürdigkeit, Offenheit, Transparenz und Miteinander, den Status als Worthülsen der Werbeindustrie wieder verlieren und wieder ihrem Ursprungswerten entsprechen.
Artikel Weiterempfehlen
Empfehlen Sie diesen Artikel an Kollegen oder Freunde weiter.
Alle Meldungen vom 26.10.16:

Für diesen Seite von iBusiness steht eine Mobile Ansicht zur Verfügung.
Umleiten?