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She-Commere statt He-Commerce: Männer sind im Web Modemuffel

27.06.2013 Männer geben beim Online-Kauf von Fashionartikeln im Schnitt ein Viertel (26 Prozent) weniger Geld aus als Frauen. Das zeigt eine Daten-Analyse von Tracking-Unternehmen Intelliad   von 20.000 Online-Einkäufen in der Modebranche im April und Mai 2013.

Männer gehen im E-Commerce vor allem deutlich zielstrebiger vor, wenn sie online Mode shoppen, Frauen lassen sich dagegen eher von Marken leiten und anregen. Das brachte eine detaillierte Untersuchung der Customer Journey vom ersten Klick bis zum Kaufabschluss zu Tage, bei der alle Touchpoints erfasst wurden. So fand Intelliad heraus, dass bei Kaufabschlüssen durch Männer 27 Prozent aller Seitenzugriffe durch die direkte Eingabe der Shop-Website zustande kommen. Bei den Käuferinnen macht dieser Anteil nur 14 Prozent aus. Nutzerinnen lassen sich dagegen stärker von Marken inspirieren als das starke Geschlecht: Knapp ein Fünftel(19 Prozent) aller She-Commerce-Klicks im Online-Kaufprozess erfolgen auf eine Google-Suchanzeige oder einen unbezahlten Suchtreffer, der einen Markennamen enthält. Bei den Männern sind dies nur 14 Prozent.

Dass Männer häufiger mit einem festen Ziel einen Shop aufsuchen, zeigt auch die Anzahl der Klicks, die einem Kauf vorausgehen. Männer brauchen in 42 Prozent der untersuchten Fälle nur einen Klick bis zum Kauf (Frauen: 35 Prozent).

Das Thema E-Commerce in der Mode ist auch Thema einer Sonderausgabe in der Reihe der iBusiness-Dossiers. Es erscheint Anfang Juli und kann kostenlos angefordert werden.
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