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IT-Manager bezweifeln mobile Zukunftsfähigkeit von Unternehmen

14.12.12 Das mit den mobilen Arbeitsplätzen ist doch nicht ganz so einfach, wie eine aktuelle Studie von ClickSoftware zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser herausgefunden hat. Während 74 Prozent der befragten CIOs in Großbritannien, Frankreich und Deutschland glauben, dass mobiler Kundenservice wichtig ist, meinen fast die Hälfte (46 Prozent) dass ihre derzeitigen Mobil- und/oder Außendienst-Lösungen und Strategien ineffizient im Hinblick auf eine mobile Zukunft ihres Unternehmen sind.

Laut IDC-Analyse wird die Anzahl an mobilen Arbeitsplätzen weltweit die Marke von 1,3 Milliarden bis zum Jahr 2015 erreichen. Das entspricht knapp 40 Prozent aller Arbeitsplätze. Ein Großteil dieses Wachstums entsteht durch den anhaltenden Trend zu BYOD (iBusiness berichtete). 75 Prozent der CIOs gaben an, dass ihre Mitarbeiter ein oder mehrere Geräte mit zur Arbeit bringen, wobei der Hinweis gegeben wurde, dass die Mehrzahl im "allgemeinen" nur ein Gerät mitbringt. Diese verschiedenen Faktoren stellen eine große Herausforderung für CIOs dar, um effektive Strategien rund um den mobilen Einsatz von IT zu entwickeln. Gerade in Bereichen wo die Mitarbeiter stark verstreut arbeiten und wo die Unternehmen einen hochqualifizierten mobilen Kundenservice anbieten.

Trotzdem die Vorteile des mobilen Arbeitens verstanden werden, ist die eigene Umsetzung der Befragten eher gering. So konnten 53 Prozent als "Late-Adopters" identifiziert werden. Weniger als die Hälfte nutzen ein Smartphone oder andere mobile Geräte als Teil der im Unternehmen zur Verfügung gestellten IT-Infrastruktur. Daher ist es auch nicht erstaunlich, dass nur 66 Prozent der CIOs es als unproblematisch erachten, die Qualitäts- und Service-Standards auch im Außendienstbereich zu gewährleisten. Diese Zahl variiert jedoch sehr stark zwischen unterschiedlichen Branchen, wobei der Handel hier hervorsticht. Dort finden es 80 Prozent der Befragten "eher leicht" und keiner "eher schwer" oder "sehr schwer", die Qualität und Standards zu gewährleisten. Der öffentliche Dienst schnitt am schlechtesten ab. Nur 30 Prozent der CIOs dort sagen, dass es "leicht" ist und 40 Prozent halten das für "schwierig" bis "sehr schwierig".

Darstellung nach Bereich, wie leicht es gesehen wird, im Außendienst leistungsstark zu arbeiten:
BrancheLeicht
Schwer / Sehr schwer
Handel
88%0%
IT / EDV
88%

8%

Business Services

73%

0%

Pharma / Healthcare


64%


27%

Finanzdienstleistungen


62%


27%

Produzierendes Gewerbe


60%


8%

Versorgung

57%


0%

Öffentlicher Dienst

30%


40%

Für die Unternehmen, die eine langfristige mobile Strategie einführen wollen, gibt ClickSoftware die folgenden fünf Tipps mit denen die Effektivität der eingesetzten Lösungen verbessert werden kann:



  1. Wenn eine neue Lösung eingeführt werden soll, binden Sie immer sofort auch die späteren Anwender in den Entscheidungsprozess ein. Das bedeutet, dass Meinungen und Erfahrungen von Außendienstmitarbeitern und deren Vorgesetzten, sowohl in Senior- als auch Junior-Position, einfließen.



  2. Die Ausgangspunkte für jede Verbesserung der technologischen Unterstützung im Außendienst müssen die Unternehmensstrategie und die Kernziele sein. Lösungen müssen an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden.



  3. Mobile Geräte müssen mit Bedacht ausgesucht werden. Die Auswahl muss an die Arbeitsumgebung sowie an die Bedürfnisse der Nutzer und die Natur der mobilen Software angepasst werden (Ist diese geräteunabhängig oder fest an eine Plattform geknüpft?)

  4. Wenn Sie nach einer Lösung suchen, ein Projekt planen oder die Umsetzung durchführen: Vergessen Sie dabei nicht, auf eine einfache Bedienung zu achten.

  5. Legen Sie beim Testen von mobilen Anwendungen nicht nur Wert auf Funktionen und Module. Betrachten Sie lieber den kompletten Arbeitsablauf und die Anwendungsszenarien, die für Sie in einer mobilen Arbeitsumgebung wichtig sind.

(Autor: Joachim Graf)

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