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Watchguard: Die wichtigsten IT-Security Trends 2013

17.12.12 Watchguard Technologies zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser gab nach der jährlichen Bewertung der kommenden IT-Sicherheitstrends eine Liste mit den wichtigsten Entwicklungen heraus. Die Aufstellung deute auf die steigende Anzahl moderner Bedrohungen aus dem Netz hin.

Die Liste der IT-Security Trends von Watchguard für 2013 umfasst unter anderem:

Cyber-Attacken mit Todesfolge
Die Sicherheitsexperten hoffen, dass sie mit dieser Vorhersage falsch liegen. Doch durch die zunehmende Zahl der Computersysteme in Autos, Telefonen, Fernsehern und sogar medizinischen Geräten ist der digital ausgelöste Tod nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich. Oft wird Sicherheit bei der Entwicklung technischer Innovationen nach wie vor erst im zweiten Gedankengang berücksichtigt. Kriminelle und Hacktivisten initiieren immer zielgerichteter Cyber-Attacken, die zur Zerstörung von physischer Ausrüstung führen. Ein Forscher hat jüngst bewiesen, dass ein drahtlos übermittelter Stromschlag von 830 Volt an einen ungesicherten Herzschrittmacher gesendet werden kann - ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass digitale Angriffe einen unmittelbaren Einfluss auf die reale Welt haben können.

Malware erhält Zutritt durch die virtuelle Tür
Im vergangenen Jahr gelang es Malware erstmals, virtuelle Maschinen (VMs) zu erreichen und direkt zu infizieren. Schadhafter Code, der erkennt ob er auf einem virtuellen System läuft und sein Verhalten entsprechend anpassen kann, ist heute immer häufiger zu finden. Watchguard erwartet, dass Angreifer im Jahr 2013 noch mehr Malware mit dem speziellen Fokus auf VMs entwickeln werden. Sie nutzen die bestehenden Schwächen in vielen virtuellen Umgebungen und versuchen virtualisierte, automatische Systeme zur Erkennung von Bedrohungen zu umgehen.

Fehlende IPv6-Expertise wird sich rächen
Im kommenden Jahr erwartet WatchGuard eine zunehmende Zahl von IPv6-basierten Attacken und entsprechende Angriffswerkzeuge. Während die IT-Branche bei der Integration von IPv6 ins Netzwerk nach wie vor nur langsam vorankommt, sind neue Devices bereits bei der Auslieferung auf IPv6 vorbereitet und können selbständig IPv6-Netzwerke bilden. Viele IT-Verantwortliche verfügen aktuell über kein tiefer gehendes Verständnis der technischen Besonderheiten von IPv6 und haben dennoch entsprechenden Traffic und Geräte in ihren Netzwerken. Das bedeutet auch, dass die meisten Administratoren keine IPv6-Sicherheitskontrollen installiert haben. Damit stehen die Türen offen für Angreifer, die derartige ungeschützte Schwachstellen ausnutzen wollen.

Android-Taschendiebe wollen an die mobilen Geldbörsen ran
Aufgrund der folgenden drei Faktoren geht Watchguard von der mehr oder weniger starken Entwicklung einer Schwachstelle aus, die es Angreifern erlaubt, Geld von Android-Geräten zu stehlen.
  • Malware für mobile Endgeräte ist auf einem Höhenflug.
  • Cyber-Kriminelle greifen Android-Geräte am häufigsten an, da diese im Vergleich zu anderen Plattformen besonders offen gestaltet sind.
  • Die Nutzer verwenden mobile Endgeräte zunehmend für Online-Zahlungen. Hinzu kommt, dass viele Anbieter (unter anderem Google), mobile Geldbörsen entwickeln. Diese verknüpfen Kreditkarten mit mobilen Geräten.

(Autor: Verena Gründel-Sauer)

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