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Studie: Sechs Thesen für die digitale Kommunikation der Zukunft

10.07.12 Das eine Medium der Zukunft wird es wohl nicht geben, darin sind sich alle Befragten einer Studie, die das Zukunftsforschungsinstitut See More zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser im Auftrag von Microsoft zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser im ersten Quartal 2012 durchgeführt hat. Demnach werden die Nutzer auch weiterhin alle elektronischen Medien verwenden - je nach Anlass und Inhalt der Kommunikation das Social Web, Instant Messaging, Micro-Blogging oder SMS. E-Mail bleibt ein wichtiges Basis-Medium der Zukunft.

Die Thesen im Einzelnen:
  1. Aus Electronic Mail wird Emotional Mail:
    Die Studie macht deutlich: Die Menschen fühlen sich durch die Informationsflut gestresst - Emotionen machen die Masse an Kommunikation dagegen für sie erträglich. Sie wünschen sich daher mehr Gefühl in der Kommunikation - mit Botschaften, die sie nicht nur im Kopf, sondern im Herzen erreichen, zum Beispiel über die gezielte Ansprache aller fünf Sinne - von sensual-musikalischen Codes in E-Mails bis zu unterstützenden Bildern und Movie-Clips im Hintergrund.

  2. Der Sender wird zum Künstler:
    Sowohl in der gestalterischen als auch der rhetorischen Auswahl wünschen sich die Menschen mehr Kreativhilfen - wie zum Beispiel Layout und- und Formulierungsvorschläge.

  3. Die E-Mail der Zukunft werden wir nicht mehr schreiben, sondern denken:
    Barrieren für Kommunikation, wie Eingabegeräte, sollen in Zukunft verschwinden. Wunsch der Nutzer ist eine intuitive Eingabe, die durch Gesten, Sprache oder sogar Gedanken gesteuert werden könnte. Schon heute wird intensiv an so genannten Brain Computer Interfaces (BCIs) geforscht.

  4. Aus E-Mail wird Smart Mail:
    Der Wunsch nach Programmen, die mitdenken und wiederkehrende Aufgaben der Kommunikation übernehmen, ist groß. Zum Beispiel mit Hilfe von Routinen, die die Eingabe coachen und die E-Mail in Zukunft smarter machen.

  5. Meine Identität wird mobil:
    In einer immer mobiler werdenden Welt wollen die Befragten der Studie alle Informationen synchron auf jedem Gerät. Ihre virtuelle, digitale Identität soll in einem umfassenden Kommunikations-Medium überall dabei sein. Auch systemübergreifende Synchronisation muss reibungslos funktionieren.

  6. Ich kommuniziere, also bin ich:
    Menschen möchten durch Kommunikation ihre Identität aufbauen. Das Motto lautet: "Ich bin, was ich kommuniziere". Gewünscht ist ein Coaching bei der Entwicklung eines eigenen Stils, ein sich evolutionär anpassendes Kurzprofil und ein individualisierter Auftritt mit Avatar oder Profilbild. Kurz gesagt: Eine Eingabemöglichkeit mit persönlicher Note.

(Autor: Markus Howest)

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Trackbacks / Kommentare
kein Bild hochgeladen Von: Jens Hoppe, CONTENS Software GmbH Relation Browser Zu: Studie: Sechs Thesen für die digitale Kommunikation der Zukunft 10.07.12
In Zukunft gilt es auch, die Effizienz weiter zu steigern. Ob die obige E-Mail-Zentriertheit dabei zielführend ist, kann man in Frage stellen. Es ist hilfreich, nicht bloß vorhandene Kommunikationswege zu verbessern, sondern ggf. neue, für die jeweiligen Kommunikationssituationen passende Tools zu verwenden (Auch http://latershare.com, doodle, tricider etc.). Ein Problem ist oft auch die sequentielle Kommunikation (auch: "E-Mail-Ping-Pong"), die nicht immer zielführend ist.
Ein Vergleich von Kommunikationstypen:
http://cdn-latershare.s3-external-3.amazonaws.com/files/pdf2/latershare_kommunikationstypen_vergleich_de.pdf
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