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B2B-Commerce: Weg vom Einheitsshop Vortrag über nutzerzentrierte B2B-Prozesse vormerken
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Islamisten, Spammer, Russenmafia: Wo die meisten Affiliate-Betrüger herkommen

22.02.2012 Nach einer Fraud-Untersuchung von Payment-Anbieter CyberSource   stammen die meisten Betrüger im internationalen Affiliate-Markt aus fünf Ländern. Neben der Russen-Mafia versuchen offensichtlich auch Islamisten, Affiliate-Fraud zur Geldbeschaffung.

Es sind nicht die Klick-Inder und auch nicht die chinesischen Goldfarmer. Tatsächlich stammen die meisten Betrugsfälle im englischen Affiliate-Markt aus Nigeria, wie eine Befragung von Merchants in Großbritannien nun ergeben hat.

Jeder dritte Merchant (32 Prozent) blockiert aufgrund des hohen Fraud-Aufkommens danach Affiliates auf Länder-Basis. Nach Nigeria ist die USA das Land mit den zweitmeisten Fraud-Affiliates. Über 38 Prozent der Merchants blockieren Nigerianische Affiliates komplett, 14 Prozent der Merchants tun das mit US-amerikanischen Affiliates. Die Studienautoren begründen die hohen US-Werte mit der hohen Bereitschaft bei englischen Shops, Waren in die USA zu liefern. Daneben fallen neben China vor allem die - ähnlich wie Nigeria - mit mafiösen Strukturen durchsetzten Länder Russland und Pakistan auf.

Das Ranking der geblockten Länder nach Merchant-Anteil:
1. Nigeria: 38,1 Prozent
2. USA: 14 Prozent
3. China: 13 Prozent
4. Russland 10 Prozent
5. Pakistan: 8 Prozent

Neben der Liefer- und der Rechnungsadresse (jeweils knapp 60 Prozent) wird vor allem die UP-Adresse (46 Prozent) und die Bank-Identifizierung (23 Prozent) zur Blockade hergenommen. Die Website-Adresse wird nur von den wenigsten Merchants untersucht (16 Prozent).
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