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Bild: United Internet Media

Online-Publisher klagen: "Web 2.0 ist kaum vermarktbar"

21.01.08 - Egal ob Xing oder StudiVZ: Sobald Betreiber von Communities ihre Web-2.0-Portale für Werbung öffnen, erregen sie den Unmut ihrer Nutzer. Doch selbst wenn die Zielgruppe friedlich bleibt, kommen unterm Strich nur enttäuschende Klickraten zustande. Weswegen Online-Publisher bei der Web-2.0-Vermarktung umdenken müssen, wie ein aktuelles Beispiel zeigt.

von Stephan Meixner

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Trackbacks / Kommentare
Von: Jürgen Auer, Server-Daten - Online-CRM-Lösungen Relation Browser Zu: Online-Publisher klagen: "Web 2.0 ist kaum vermarktbar" 21.01.08
Das ist nichts neues, dasselbe ist schon aus dem Web.1.0 aus Foren bekannt, daß da kaum geklickt wird.

Hier

http://www.ibusiness.de/aktuell/db/645824sr.html

gab es einen treffenden Hinweis:

3. Nach Möglichkeit schreibt die Web-Company schwarze Zahlen oder ist zumindest nachweislich auf dem Weg dorthin. Einnahmen, die nicht nur auf Werbung beruhen, sind ein gutes Zeichen.

[Original: http://www.ba-frm.de/files/pi0705ms_ba-frm_web_2.0_erfolgsfaktoren-_pi-122-2_.doc]

Web.2.0-Nutzer sind meist Privatleute. Da ist das Web.3.0, das Firmenprozesse ins Web verlagert und werbefrei finanziert wird, viel spannender - und für die Kunden auch relevanter als die x-te Online-Community.

Von: Michael Meinhadt Zu: Online-Publisher klagen: "Web 2.0 ist kaum vermarktbar" 21.01.08
Werbung im "Web2.0" muss nicht bedeuten, dass Daten ausspioniert werden müssen. Diskussionsforen im Internet zum Beispiel sind auch ein Bereich des "Web2.0" und noch dazu dessen etabliertester Teil. Hier steht i.d.R. ein Thema im Mittelpunkt. Für Werbetreibende bedeutet dies, dass Sie zielgerichtet die Menschen erreichen, die sich genau zu diesem Zeitpunkt mit den Thema beschäftigen. Dies macht Werbung auf Themen-Communities attraktiv. Bei diesen Foren werden persönliche Daten i.d.R. gar nicht erst abgefragt.
Die Akzeptanz der User für Banner-Werbung ist meist gegeben. Die User wissen, dass sich eine große Community nicht zum Nulltarif betreiben läßt. Sie akzeptieren daher auch ein gewisses Maß an (nicht-personenbezogener) Werbung.

Man kann sich nur über die Gedankengänge von bestimmten Investoren wundern: Wer ein Geschäftsmodell auf dem Ausschlachten von persönlichen Daten aufbauen will, muss und soll auch scheitern.

Klickraten:
Die Klickraten von Forenwerbung sind deshalb meist etwas niedriger, da ein User auf Foren mehr Seiten absurft als auf Portalen. Wird Werbung dort aber "state-of-the-art" ausgeliefert, z.B. mit Frequency-Capping (ein Banner wird einem User während einer Kampagne z.B. nur 5 x angezeigt), erhöht diese die Werbeeffizienz. Zusammen mit der themennahen Buchung und den i.d.R. günstigen Preisen, erhält man sehr effektive Werbeleistung.

siehe:
http://openpr.de/news/166038/Klickzahlen-von-Communities-veroeffentlicht.html

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