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Das sind die Ranking-Faktoren der mobilen Suche

08.01.15 Mit der stark zunehmenden mobilen Internetnutzung wächst auch die Bedeutung von mobile Search. So kündigte jüngst Google zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser an, künftig mobil-freundliche Webseiten in der organischen Suche ausweisen zu wollen - eine Entwicklung, die die mobile Suche nachhaltig beeinflussen wird. Searchmetrics zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen hat mobile Suchergebnisse analysiert und eine Studie zu den mobilen Ranking-Faktoren zur Homepage dieses Unternehmes Relation Browser Dienstleister-Dossier einsehen vorgelegt.

Während Desktop-Anfragen häufig auf umfassende Informationen abzielen, wird mobil sehr stark ortsbezogen gesucht - etwa nach Adressen von Dienstleistern, Kontaktdaten oder Standortinformationen. Dementsprechend liefert Google beispielsweise in nicht unerheblichem Umfang unterschiedliche Suchergebnisse aus. Webseiten, die nicht nur in der organischen Suche von Desktop-Anfragen, sondern auch in der mobilen Suche gut ranken wollen, müssen ihre Inhalte und Performance folglich auf diese Art von Nutzerintention sowie die Ansprüche der mobilen Suche ausrichten.

"Mobile Suchen werden teilweise anders performt und sind unter anderem stärker von Aspekten wie Conversational (sprachbasierte) Search mit Siri & Co., Google Glass sowie lokalbasierten Faktoren abhängig", erklärt Marcus Tober Marcus Tober in Expertenprofilen nachschlagen , Geschäftsführer von Searchmetrics. "Entsprechend unterschiedlich sind auch die Einflussgrößen, die auf eine Platzierung in den mobilen Suchergebnissen einwirken". Die zentralen Ergebnisse der Studien zeigen einige dieser Unterschiede zwischen mobilen und Desktop-Suchergebnissen:

  • Content: Qualität sichert auch für Mobile gute Ranking-Positionen:
    Was sich für die Desktop-Suche bewährt, gilt auch im Mobil-Bereich: Inhalte, die in den mobilen Suchergebnissen sehr weit vorn ranken, decken sehr viel mehr als nur ein einziges Keyword ab. Je höher die Anteile an relevanten Termen um ein Hauptkeyword sind, desto hochwertiger wird der Content und somit die Qualität der Inhalte von Google bewertet und umso besser sind auch die Usersignale.

  • In der Kürze liegt die Würze:
    Mobil rankender Content ist insgesamt kürzer als Inhalte aus den Desktop-Suchergebnissen - kürzere Seitentitel, seltener Flash-Elemente und im allgemeinen weniger zusätzliche Integrationen wie Bilder oder Videos. Dementsprechend kleiner sind auch die Dateigrößen, die geladen werden müssen. Ein nicht unerheblicher Faktor, denn:

  • Schnelle Ladezeiten sichern Aufmerksamkeit:
    Nutzer, die von unterwegs nach einer Information suchen, sind erwartungsgemäß noch ungeduldiger als am Schreibtisch und brechen einen Suchvorgang sehr viel schneller ab, wenn sich eine Seite nicht schnell genug aufbaut. Laut Searchmetrics laden URLs aus den mobilen Suchergebnissen im Schnitt zwischen fünf und zehn Hundertstelsekunden schneller als URLs aus der Desktop-Suche; in den Top 30 brauchte eine URL durchschnittlich 0,68 Sekunden.

  • Keywords ja, aber wohl dosiert:
    Während Keywords in Domains und in URLs im Desktop-Bereich über die Jahre eher zurückgingen, sind sie im Mobile-Bereich noch regelmäßig vertreten. Etwa 64 Prozent aller untersuchten URLs tragen in den mobilen Suchergebnissen das Keyword in der URL (39% in den Desktop-Ergebnissen). Dagegen werden Keywords mobil seltener im Titel oder der Beschreibung inkludiert.

  • Weniger ist mehr. Auch bei den Backlinks gilt in den mobilen Suchergebnissen Sparsamkeit:
    Mobil rankende Seiten verfügen im Schnitt über weniger und auch jüngere Links; Ankertexte sind kürzer und enthalten seltener Keywords. Die Ursache hierfür ist hauptsächlich in den speziell für Mobile erstellen URLs wie m.domain.de zu sehen, die in Abwesenheit von Responsive Design genutzt werden.

  • Anders sehen dagegen die Ergebnisse bei den Social Signals aus:
    Hier liegen die ermittelten Werte teilweise deutlich über den Desktop-Zahlen, was nahelegt, dass User mit dem Smartphone eher weniger adhoc verlinken, aber dafür sehr viel mehr liken, twittern oder kommentieren.

Tober zufolge müssen Anbieter erkennen, dass sich Suchintentionen und Bedürfnisse von Nutzern je nach Gerät oft unterscheiden. "Vernachlässigt man die Optimierung von Inhalten für den Mobilsektor, besteht die Gefahr, angesichts der wachsenden mobilen Nutzerzahlen den Anschluss zu verlieren", mahnt er.

Grundlage für die aktuelle Auswertung bildet das im Herbst 2014 veröffentlichte Whitepaper zu den Ranking-Faktoren für die Desktop-Suche in Google Deutschland, das jährlich die Einflussgrößen identifiziert und analysiert, die besonders gut positionierte Seiten in der organischen Google-Suche von schlechter rankenden URLs unterscheiden.

(Autor: Susan Rönisch)

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In diesem Beitrag genannt:

Personen: Marcus Tober
Firmen und Sites: google.de searchmetrics.com
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