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Studie: IoT, Big Data und KI erobern den Arbeitsplatz
27.06.2018 Bereits jetzt setzt über ein Drittel der deutschen Unternehmen Big Data/Data Analytics am Arbeitsplatz ein. Auch zukünftig werden Big Data und IoT die größten Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben. Künstliche Intelligenz stößt auf Interesse, noch liegen die meisten Use Cases aber in der Automatisierung.
Am Arbeitsplatz hingegen haben diese Technologietrends bereits Einzug gehalten: Bereits jetzt nutzen 35 Prozent aller Unternehmen Technologien aus dem Bereich Big Data/Data Analytics, aus dem IoT-Umfeld sind es 21 Prozent. Das ergab die Deutsche "Social Collaboration Studie 2018 " von Campana & Schott und dem Fachbereich Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität Darmstadt . Für die kommenden fünf Jahre erwartet über die Hälfte der Befragten sehr starke Veränderungen des Arbeitsplatzes durch Big-Data-Technologien, bei IoT sind es 48 Prozent.
Bei Künstlicher Intelligenz ist das Interesse zwar groß, es mangelt aber aktuell noch an konkreten Use Cases. Das größte Potenzial sehen die Befragten hier in der Automatisierung sich wiederholender Aufgaben sowie in der passgenauen Filterung und Distribution von Informationen. Sprachsteuerung stößt bei einem Teil der Befragten auf großes Interesse, in der Breite dominiert aber die Automatisierung, haben die Studienautoren festgestellt.
Die Unternehmensbereiche, die sich aus Sicht der Befragten bislang am stärksten mit Technologietrends befassen, sind IT vor Marketing und Kommunikation. Die Fachabteilungen sind dagegen eher außen vor, wenn es darum geht, die Mehrwerte dieser Technologien im Business-Kontext zu identifizieren.
Insgesamt zeigt die Studie eigenen gestiegenen digitalen Reifegrad deutscher Firmen. Er stieg auf einer Skala von 1 bis 7 im Vergleich zum Vorjahr von 3,28 auf 3,96. Das heißt, es kommen erstmals mehr aktuelle digitale Technologien zum Einsatz als analoge Lösungsansätze (wie das Befragen persönlicher Kontakte) oder etablierte Technologien (z.B. das Versenden von E-Mails). Am häufigsten werden digitale Tools für die Suche nach Informationen und Neuigkeiten verwendet, gefolgt von Anträgen und Formularen. Wer öfter Social-Collaboration-Tools einsetzt, arbeitet um bis zu 30 Prozent effizienter als seine Kollegen.
