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Nachrichtenportale glaubwürdiger als Facebook - auch bei Werbung

07.11.2017 Der signifikanteste Unterschied zwischen Medien- und Facebook-Nutzung: Die Nutzer setzen sich mit den Inhalten auf Nachrichtenportalen deutlich intensiver auseinander.

 (Bild: Pixabay)
Bild: Pixabay
Um die Bedeutung von Native Advertising im Onlinemarketing-Mix zu testen, hat der Werbedienstleister Plista   gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Eye Square  eine Online-Befragung von über 800 Konsumenten vorgenommen. Dabei wurde verglichen, wie Social Ads - also Werbung im Social Network Facebook - und wie Native Ads auf News-Seiten rezipiert werden.

Ergebnis: Während ein Großteil der Facebook-User gleichzeitig noch anderen Tätigkeiten nachgeht, sind die Leser von Nachrichtenportalen fokussierter. Dieser Moment der konzentrierten Wahrnehmung führt dazu, dass auch Werbeinhalte vertieft wahrgenommen werden.

(Grafik: Plista.de)
Die Befragung zeigt, dass Nachrichtenportale insbesondere hinsichtlich Relevanz und der Tiefe der Informationen deutlich besser bewertet werden. Auch in Bezug auf die journalistische Qualität der Inhalte werden Nachrichtenportale von der Mehrheit als deutlich besser eingeschätzt und auch für glaubwürdiger befunden. Werbung profitiert von der positiven Wahrnehmung des Umfeldes. Im direkten Vergleich der Inhalte zwischen Nachrichtenportalen und Facebook werden erstere von zwei Dritteln der Befragten besser bewertet.

Nachrichtenportale wirken hochwertiger und glaubwürdiger

Die Akzeptanz für Werbung auf Nachrichtenportalen fällt deutlich höher aus als die Bereitwilligkeit, Facebook-Werbung zu konsumieren. Während nur jeder dritte Facebook-User bereit ist, für einen kostenlosen Zugang Werbung zu akzeptieren, trifft dies bei Nachrichtenportalen auf die Hälfte der Nutzer zu. Die Mehrheit der Nutzer nimmt die Menge an Werbung und Unternehmensbeiträgen auf Facebook als steigend, die Anzahl der Posts von Freunden dagegen als abnehmend wahr. Zudem wird Werbung, die zwischen privaten Beiträgen geschaltet wird, überwiegend als störend empfunden.
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