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Checkliste: Wie Shopbetreiber ihre Kaufabbruchrate senken

20.08.2015 Viele Onlineshop-Besucher bedeuten nicht gleich hohen Umsatz: Der vorhandene Traffic einer Website geht nicht automatisch mit der Kaufwahrscheinlichkeit einher. Secupay fasst zusammen, welche Gründe für den Kauf­abbruch besonders schwer wiegen.

 (Bild:  Bert Kaufmann/Flickr)
Bild: Bert Kaufmann/Flickr
Bild:  Bert Kaufmann/Flickr unter Creative Commons Lizenz by
Welche Kriterien führen zum Kaufabbruch oder dazu, dass die Besucher eines Onlineshops bereits vor dem Bestellvorgang abspringen? Der Payment-Spezialist Secupay    ist der Frage auf den Grund gegangen:

Der erste Eindruck entscheidet
Häufig fällt die Entscheidung, auf einer Website zu verweilen oder diese gleich wieder zu verlassen innerhalb von Sekundenbruchteilen. Tragende Rollen spielen dabei das Design und die Benutzerführung eines Online-Shops: Bereits auf der ersten Seite stellt sich schnell heraus, ob der vermeintliche Käufer sich angesprochen fühlt und zurechtfindet oder auf dem Absatz kehrt macht. Überladene Startseiten und unübersichtliche Produktseiten schrecken schnell ab.

Zudem sind lange Ladezeiten und schlechte telefonische Erreichbarkeit des Supports für viele Interessenten ein Grund, den Shop zu verlassen und umgehend bei einem Konkurrenzanbieter nach Alternativen für den Wunschartikel zu suchen. Ergo: Sowohl die Erreichbarkeit der eigentlichen Website als auch die des Services - per Telefon oder Chat-Funktion - erhöhen die Verkaufschancen.

Spitzenreiter: Zahlfunktion
Ein hoher Anteil an Online-Einkaufsabbrüchen passiert bei der Auswahl des Zahlungsverfahren. Verschiedene Erhebungen ergaben das gleiche Bild: In Deutschland ist nahezu die Hälfte aller abgebrochenen Online-Einkäufe mit dem Fehlen der gewünschten Bezahlart begründet. Mehrere Studien bestätigen zudem: Wenn Shops nur die Option Vorkasse anbieten, suchen rund 80 Prozent der potenziellen Käufer nach einem anderen Anbieter. Die Einführung der Optionen Last­schrift und Kreditkarte senkt die Kaufabbruchquote durchschnittlich um etwa 60 Prozent.

Dem Kunden sollten immer möglichst mehrere Bezahloptionen angeboten werden: beispielsweise Lastschrift, Kreditkarte, Rechnung und Vorkasse. Zudem sollte jeder Schritt bis zum Abschluss des Kaufvorganges intuitiv, einfach und mit möglichst wenigen Klicks lösbar sein.

Vertrauen auf den ersten Blick
Darüber hinaus spielt das Gütesiegel des Shops für viele Menschen eine entscheidende Rolle beim Kauf - ist dieses vorhanden, sinkt die Kaufabbruchquote im Schnitt um ein Drittel. Gleichzeitig sind fast doppelt so viele Kunden bereit, bei einem zertifizierten Shop per Vorkasse zu bezahlen: Ohne Gütesiegel beträgt der Anteil rund 15 Prozent, mit liegt er bei ca. 30 Prozent.

Suchen, finden und Mobile-Fähigkeit
Die Shop-Such- und Filterfunktion hat für viele Käufer außerdem hohe Priorität. Finden die Interessenten nicht auf Anhieb, was sie suchen, oder gibt es technische Schwierigkeiten, so ziehen viele die Reißleine. Auch die Mobile-Fähigkeit einer Website wird immer existenzieller. Zusätzlich sollte ein Shop regelmäßig mit neuen Inhalten und Angeboten Anreize schaffen. Das steigert das nachhaltige Interesse und trägt zur Kundenbindung bei.

Der smarte Checkout
Hat der Kunde das Gewünschte im Warenkorb, so ist "nur noch" der Checkout zu durchlaufen. Hier sollte es keinerlei Hürden geben, wie Zwangsregistrierungen sowie ein zu später Hinweis auf Zusatzkosten für Verpackung und Versand. Auch Garantie und Gewährleistung sollten zeitig und deutlich kommuniziert werden.

Ein intelligenter, smarter Checkout-Prozess führt zum Abschluss und unterstützt die Wiederkehr des Kunden. Durch Hinterlegung der Zahldaten für registrierte User kann ein Express-Checkout ermöglicht werden. Grundsätzlich sind Usability, Navigation und kurze Wege das A und O eines guten Checkout-Vor­gangs. Werden diese Kriterien berücksichtigt, lassen sich Interessenten in Käufer verwandeln.

Diese Kriterien mindern das Risiko von Online-Einkaufabbrüchen:
  • Intuitives, ansprechendes und übersichtliches Shopdesign
  • Einfache und gut funktionierende Shop-Suchfunktion
  • Kurze Ladezeiten und gute Erreichbarkeit der Website
  • Mehrere Zahlungsmöglichkeiten (Lastschrift, Kreditkarte, Rechnung, Vorkasse)
  • Stetige Verfügbarkeit des Supports via Hotline und Chat
  • Mobile Optimierung (Responsive Design & Co.)
  • Wechselnde, neue Inhalte und Angebote
  • Schneller und einfacher Checkout-Prozess
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