Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

ARD will trotz Kritik ihr Internet-Angebot verdoppeln

09.11.2001 (iBusiness) Trotz massiver Kritik an den Online-Aktivitäten der Öffentlich-Rechtlichen (iBusiness berichtete) will die ARD ihr Internet-Angebot massiv ausbauen. Dazu will die Rundfunkanstalt jährlich zwischen 40 und 55 Millionen Mark in ihren Online-Auftritt stecken.

Fritz Raff, Vorsitzender des 'ARD-Lenkungsausschusses online' bestätigte in einem Interview die Verdoppelung des Internet-Etats der ARD: "Wir müssen uns jetzt positionieren, und dafür reicht das Geld, das uns die Gebührenkommission der Länder bewilligt hat, nicht aus. Deshalb haben wir uns darauf geeinigt, pro Jahr etwa 40 bis 55 Millionen Mark in den ARD-Online-Auftritt zu investieren."

Neben dem neuen Tagesschau-Portal, das ab dem 28. November 2001 alle ARD-Nachrichtenangebote von Hörfunk und Fernsehen bündelt, kann sich Raff, der auch Intendant des Saarländischen Rundfunks ist, durchaus weitere ARD-Pforten im Internet vorstellen: "Ich halte einen personellen und finanziellen Ausbau eines Sport-Portals für dringend notwendig. Die Kür wäre dann noch ein ARD-Börsen-Portal. Entscheiden werden wir Ende November darüber."

Eine zusätzliche Internet-Gebühr ist laut Raff jedoch nicht geplant. Er hält es dagegen für sinnvoller, in nächsten Jahren eine einheitliche Gebühr pro Wohnung einzuführen, die für alle Medien gilt. Mit Blick auf den bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, der der ARD jüngst Kommerzialisierung ihres Netzangebotes vorgeworfen hatte, sagte Raff: "Solche Äußerungen sind nicht immer sehr sachkundig. Ich empfehle vielen Politikern, sich einmal selbst an den PC zu setzen und unser Angebot in Ruhe anzusehen. Dann werden manche viel zurückhaltender sein in der Beurteilung des ARD-Internet-Auftritts."

In der Vergangenheit hatte es immer wieder Streit um die Finanzierung des Online-Angebots von ARD und ZDF gegeben. Der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) hatte sogar mit einer Klage gedroht. Nach Ansicht des VPRT könne es nicht angehen, dass die Allgemeinheit mit ihren Gebühren eine Grundversorgung durch ARD und ZDF im Internet finanziert (iBusiness berichtete).

Neuer Kommentar  Kommentare:
kein Bild hochgeladen
Von: Björn Heede ,  eSAP
Am: 12.11.2001

ARD will trotz Kritik ihr Internet-Angebot verdoppeln

Es ist in der Tat eine Frechheit wie die öffentlich-rechtlichen mit den Zwangsabgaben der Gebührenzahler umgehen. Für alle im Artikel genannten Aktivitäten gibt es im Internet bereits ausreichend Angebote. Kaum eines ist profitable und viele werden auch von der Leserschaft kaum wahrgenommen. Wer braucht da noch zusätzliche Angebote von ARD und ZDF.

Auch die redaktionelle Qualität kann ich nicht mehr als Kriterium gelen lassen. Extremfall 11.September: Da behauptet doch glatt der NATO Korrespondent der ARD (bin mir nicht ganz sicher - könnte auch ZDF gewessen sein), aus dem NATO Headquarter in Brüssel, dass man die Ereignisse relativ gelassen sehe. "Man bewerte den Anschlag als Angrif auf die USA und nicht auf die NATO." Dabei weiß jeder, der ab und zu in Geschichte und Gemeinschaftskunde aufgepasst hat, dass ein Angriff auf ein NATO Mitglied, als ein Angriff auf alle gewertet wird. So ein mißerabler Journalismus gehört in meinen Augen bestraft und nicht auch noch durch Zwangsabgaben belohnt!!!

Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.