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AOL Time Warner will weniger Online-Umsatz machen
10.09.2002 (iBusiness) Der Medienkonzern AOL Time Warner hat die Umsatz- und Gewinnprognose für seine Online-Sparte AOL gesenkt, die Prognose für den Gesamtkonzern aber bekräftigt. Als Grund nannte der Konzern den schwachen Werbemarkt.
Im Gesamtkonzern erwartet der Mediengigant aufgrund der guten Entwicklung in den übrigen Sparten nach wie vor ein Umsatzwachstum zwischen fünf und acht Prozent. Das Wachstum beim EBITDA werde sich am unteren Rand der ursprünglichen Prognose von fünf bis neun Prozent bewegen.
Seit der Elefantenhochzeit von AOL mit Time Warner Anfang 2001 belastet die Internet-Sparte die Ergebnisse des Konzerns. Während die Verlagsgruppe Time Inc. und die Kabel-Sparte Time Warner Cable stetig gewachsen sind, leidet America Online vor allem unter der Flaute des Werbemarkts und rückläufigen Neukundenzahlen. Darüber hinaus hatte das US-amerikanische Justizministerium im August eine Untersuchung gegen die Buchführungspraktiken eingeleitet. Im Zuge der Untersuchung musste AOL zugeben, rund 50 Milionen US-Dollar falsch verbucht zu haben (iBusiness berichtete).
