Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Anteil der deutschen Internet-Nutzer steigt auf 58 Prozent

13.01.2004 (iBusiness) Der Anteil der deutschen Internetnutzer ist im vergangenen Jahr auf 58 Prozent gestiegen. In Bezug auf die Nutzung haben vor allem Online-Banking, aber auch Online-Preisvergleiche und Abschlüsse von Online-Versicherungen zulegen können. Das hat die 'Forschungsgruppe Wahlen' ermittelt.

Der Anteil aller deutschen Erwachsenen, die über einen Internetzugang verfügen, hat vom 4. Quartal 2002 zum 4. Quartal 2003 um acht Prozentpunkte zugenommen und liegt jetzt bei 58 Prozent. Der Zuwachs fiel im Westen wie im Osten der Republik gleich hoch aus. Das gilt ebenfalls für Männer und Frauen (jeweils plus acht). Mittlerweile besitzen zwei von drei Männern einen Zugang zum Internet (66 Prozent), bei den Frauen ist dies knapp mehr als die Hälfte (51 Prozent). Der Osten ist weiterhin etwas weniger präsent als der Westen (51 gegenüber 60 Prozent).

In Bezug auf die Nutzungsintensität hat sich im Vergleich zum letzten Quartal nichts verändert: Eine Mehrheit von 39 Prozent der Deutschen mit Online-Zugang sind zwischen drei und zehn Stunden wöchentlich im Internet. Weitere 35 Prozent verbringen in der Woche bis zu zwei Stunden im Internet. Fast jeder sechste (17 Prozent) verweilt mehr als zehn Stunden online. Zehn Prozent geben allerdings an, den Internet-Anschluss nicht selbst zu nutzen. Die alters- und geschlechtsspezifischen Unterschiede bestehen auch weiterhin: Wesentlich mehr Männer als Frauen verbingen mehr als zehn Stunden im Internet. Und je jünger die Deutschen sind, desto intensiver beschäftigen sie sich mit diesem Medium.

Innerhalb der verschiedenen Altersgruppen zeigen sich im Jahresvergleich ungleichmäßige Zuwachsraten: Besonders hohe Zuwächse verbuchten die 50- bis 59-Jährigen (plus 13) auf jetzt 62 Prozent, ebefalls überdurchschnittlich legten die 25- bis 29-Jährigen zu (plus zehn) auf 83 Prozent. Eher unterdurchschnittlich fiel die Zunahme bei den 40- bis 49-Jährigen (plus fünf) und bei den 18- bis 24-Jährigen aus (plus sechs). Die 60-Jährigen und Älteren konnten mit acht Prozentpunkten ein benso hohes Plus verzeichnen wie die Gesamtheit.

Während mittlerweile acht von zehn Selbstständigen über einen Internet-Zugang verfügen, sind dies unter den Arbeitern weiterhin nicht einmal vier von zehn. Auch innerhalb der verschiedenen Berufsgruppen zeigen sich sehr unterschiedliche Zuwachsraten im Laufe der letzten vier Quartale: Die un- und angelernten Arbeiter und Facharbeiter sowie die einfachen und mittleren Angestellten und Beamten verzeichneten lediglich unterdurchschnittliche Zuwächse, die Selbstständigen sowie die mittleren bis höheren Angestellten und Beamten hingegen überdurchschnittliche.

Noch immer gilt das Internet als Medium der höher Gebildeten. Dieser Trend verstärkt sich sogar noch. So verfügen acht von zehn Deutschen mit Hochschulreife über einen Online-Zugang, unter Hauptschülern mit Lehre sind dies kaum vier von zehn. In allen Bildungsgruppen waren die Zuwächse innerhalb der letzten fünf Quartale ähnlich hoch (zwischen sechs und acht Prozentpunkte), mit Ausnahme der Hauptschulabsolventen ohne Lehre: Diese verzeichneten nur ein Plus von zwei Prozentpunkten.

Bezogen auf die Parteianhängerschaft zeigt sich seit Jahren ein ähnliches Bild: Im 4. Quartal 2003 sind - ähnlich wie in der Gesamtheit - 58 Prozent der SPD-Anhänger sowie 59 Prozent der CDU/CSU-Anhänger mit einem Internet-Zugang ausgestattet; unter Grünen-Anhängern (84 Prozent) und FDP-Anhängern (70 Prozent) liegt der Anteil aber deutlich über dem Durchschnitt.

Innerhalb des letzten Jahres erfuhr das Vergleichen von Preisen im Internet und der Abschluss von Online-Versicherungen eine leicht steigende Tendenz, eine etwas deutlichere das Online-Banking. Kaum Änderungen hingegen zeigten sich im Nutzungsverhalten in Bezug auf den Abruf von Wirtschafts- und Politiknachrichten, Online-Brokerage und Online-Shopping.

Die Forschungsgruppe Wahlen   erhebt regelmäßig Strukturdaten zur Internet-Nutzung. Für das 4. Quartal 2003 wurden 3.736 Personen zwischen dem 20.10. und 11.12.03 befragt. Die Ergebnisse der drei kumulierten telefonischen Umfragen sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Neuer Kommentar  Kommentare:
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema: