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Downloads halten Musikindustrie am Leben

von sr

04.08.2005 (iBusiness) Der CD-Verkauf geht weiter zurück, die DVD-Absatzzahlen stagnieren: Ohne Musikdownloads sähe es für die deutsche Musikindustrie sehr finster aus.

Im stationären Einzelhandel wanderten im ersten Halbjahr 2005 rund 48 Millionen CDs über die Ladentheke. Das ist das Ergebnis der aktuellen Inlandsstatistik des Bundesverbands der Phonographischen Wirtschaft   (Phono). Laut dem Verband wurden damit zwar in den Geschäften rund zwei Millionen Tonträger mehr verkauft als im Vorjahreszeitraum. Einen Grund zum Jubeln hat die Musikindustrie aber nicht: Der CD-Verkauf in Buchclubs ist dermaßen stark eingebrochen, dass der Tonträgerabsatz in Deutschland insgesamt um über 7 Millionen Stück gesunken ist.

Auch die DVD hat mittlerweile an Zugkraft verloren. Der Absatz stagniert laut Phono im ersten Halbjahr 2005 bei 3,8 Millionen Stück. "Der Musikmarkt bleibt weiterhin schwierig bleibt", klagt daher der Phono-Vorsitzende Gerd Gebhardt. Die Branche setzt daher alle Hoffnungen auf bezahlte Musikdownloads. Laut dem Phono-Verband wurden im ersten Halbjahr 2005 rund 8,5 Millionen Musikstücke über das Internet verkauft. Das sind jetzt bereits mehr Downloads als im gesamten Jahr 2004. Gebhardt: "Das Internetgeschäft entwickelt sich positiv."

Die Download-Zahlen sind aber nur bedingt aussagekräftig. Im Gegensatz zum CD-Handel gibt es keine absoluten Verkaufsszahlen, sondern lediglich Schätzungen.

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