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Google kauft 3D-Softwarefirma für Google Earth

von UKL

15.03.2006 (iBusiness) Google ist weiterhin auf Einkaufs-Tour. Begehrlichkeiten hat diesmal das Unternehmen 'At last Software' mit ihre Design-Software SketchUp geweckt.

Erte Berührungen zwischen Google und 'At last Software' kamen zustande, als die Boulderaner damit begannen, ein 'Google Earth Plugin'   für SketchUp zu entwickeln. Mit Google im Rücken will 'At Last Software' nun in einem Jahr soviele Nutzer gewinnen, wie in den letzten zehn Jahren insgesamt.

Google soll von dem Deal dadurch profitieren, dass SketchUp-Nutzer dabei helfen, eine digitale 3D-Welt zu erschaffen. So sollen mit der Softwarelösung Gebäude, Brücken, Parks, Stadien, Bäume, Vögel und sogar Bienen in 3D entstehen. Zwar sind noch keine Pläne bekannt, wie die SketchUp-Technik in derzeitige Google-Angebote integriert werden sollen. Laut 'At Last Software' sei man es aber leid, immer nur diese langweilig grauen Boxen in Google Earth vorzufinden.

'At last Software' ist weltweit tätig und unterhält auch eine deutsche und Londoner Niederlassung. Diese sollen auch weiterhin beibehalten werden. Personelle Veränderungen befürchten die Deutschen nicht. "Für die Deutsche Niederlassung werden sich keine Änderungen ergeben", erklärt Deutschlandsprecher Reinhardt Altmann auf iBusiness-Nachfrage.

Über den Kaufpreis der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Der Firmenname 'At Last Software' soll durch Google ersetzt werden.

SketchUp ist ein Werkzeug zum Erstellen, Anzeigen und Ändern von dreidimensionalen Ideen. Mit der Software sollen Designer schnell und einfach 3D-Formen erstellen können. Auf der SketchUp-Webiste   kann eine kostenlose Demo-Version heruntergeladen werden.

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