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Umsätze mit Domainverkäufen steigen wieder

von UKL

23.03.2006 (iBusiness) Obwohl die Handelspreise für registrierte Internetdomains in den letzten drei Jahren stabil geblieben sind, hat sich das monetäre Gesamtvolumen an Domainverkäufen versechsfacht. Im Vergleich zum Vorjahr stieg 2005 das Volumen auf mehr als das Doppelte. Das hat eine Studie der weltweit größten Domain-Handelsbörse Sedo nun ergeben.

Erstaunlicherweise gab es laut Sedo   bei den Durchschnittspreisen der unterschiedlichen Top Level Domains (TLD) kaum Schwankungen. Allerdings verbilligten sich .de- und .info-Domains 2005 um rund 15 Prozent. Bei .info-Domains war infolge einer Sonderaktion mit kostenlosen Registrierungen ein Überangebot entstanden.

Überrascht hat laut der Studie die seit 2005 restriktionsfrei registrierbare exotische Domainendung .in für Indien: Mit einem Durchschnittspreis von 1.382 Euro lag sie hinter .com (1.860 Euro) auf Platz zwei, noch vor .net (1.180 Euro) und .de (1.095 Euro).

Während Sedo 2004 die meisten Verkäufe bei der TLD .de verzeichnete, hat nun .com den Spitzenplatz übernommen. Die .com-Domainverkäufe haben sich 2005 mehr als verdoppelt, der Erlös hat sich sogar auf über neun Millionen Euro verdreifacht. Ursache sind allgemeine Verschiebungen auf dem Domainmarkt und vor allem das verstärkte Sedo-Engagement in den USA.

Gründe für den Volumenanstieg sieht Sedo-Geschäftsführer Tim Schumacher in der Zunahme unterschiedlicher TDLs während der letzten drei Jahre. "Außerdem haben viele Länder Restriktionen für den Kauf und Verkauf von Domains gelockert". Diese Trends würden sich fortsetzen und den Domainmarkt auch in den nächsten Jahren stark wachsen lassen.

Grundlage der Marktstudie sind die Verkaufszahlen von Sedo.

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