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Studie: Immer mehr IT-Freelancer machen Datenanalysen

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16.03.2018 Vier von zehn deutschen Großunternehmen (37 Prozent) rechnen damit, dass der Bedarf an IT-Freelancern zur Bewältigung der Big Data Analysen steigen wird, mehr als die Hälfte (56 Prozent) geht zumindest von einer konstanten Entwicklung aus.

 (Bild: Unsplash/ Pixabay)
Bild: Unsplash/ Pixabay
Der Bedarf an freiberuflichen Big-Data-Experten steigt mit der Größe des Unternehmens: Von den Unternehmen mit mindestens 2.000 Mitarbeitern erwarten sogar 45 Prozent eine steigende Nachfrage. Branchenübergreifend ist Big Data für die Mehrheit der Unternehmen ein wichtiges Thema. Neun von zehn Unternehmen (87 Prozent) haben bereits mindestens ein Big-Data-Projekt umgesetzt, ein solches bereits geplant oder setzen es momentan um.

Unabhängig von der Branche sehen die Unternehmen IT-Freelancer als wichtig für das eigene Unternehmen an und messen ihnen eine hohe Bedeutung zu.
Unabhängig von der Branche sehen die Unternehmen IT-Freelancer als wichtig für das eigene Unternehmen an und messen ihnen eine hohe Bedeutung zu. (Grafik: Bitkom Research)
Die Mehrheit der Unternehmen geht davon aus, dass die ab Mai 2018 geltende, neue Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) Big-Data-Projekte durch die klaren Regelungen innerhalb der EU erleichtert (57 Prozent) und die Möglichkeiten, die Big Data bietet, nicht einschränkt (62 Prozent). Das geht aus einer repräsentativen Befragung von IT-Entscheidern in Unternehmen ab 500 Mitarbeitern in Deutschland hervor, die Bitkom Research   im Auftrag des Personaldienstleisters Etengo (Deutschland) AG   durchgeführt hat. Die Fähigkeit, große Datenmengen intelligent zu analysieren, sei ein Wettbewerbsfaktor. IT-Freelancer sind demnach für viele Unternehmen unverzichtbar.

Ebenfalls über 50 Prozent der Unternehmen sehen eie zunehmende bedeutung und entsprechenden Bedarf an IT-Freelancern in der nahen Zukunft.
Ebenfalls über 50 Prozent der Unternehmen sehen eie zunehmende bedeutung und entsprechenden Bedarf an IT-Freelancern in der nahen Zukunft. (Grafik: Bitkom Research)
Für drei von vier der befragten Unternehmen (72 Prozent) haben IT-Freiberufler nach wie vor eine große Bedeutung, dies ist eine Steigerung um 2 Prozentpunkte im Vergleich zu früheren Erhebungen. Am wichtigsten sind IT-Freiberufler im Industriesektor (75 Prozent), gefolgt von den Branchen Dienstleistungen (72 Prozent) und Handel (66 Prozent). Darüber hinaus zeigt die Studie deutlich, dass IT-Freelancer auch künftig äußerst gefragt sein werden: Mehr als die Hälfte (59 Prozent) geht davon aus, dass deren Bedeutung in den kommenden sechs Monaten weiter zunehmen wird. Das ist der höchste bisher gemessene Wert seit der ersten Messung des Etengo-Freelancer-Index (EFX).

Im vergangenen halben Jahr leisteten Freiberufler knapp ein Viertel (23 Prozent) der Arbeitsstunden des gesamten IT-Projektvolumens. In den kommenden sechs Monaten wird der Anteil den Erwartungen zufolge um 5 Prozentpunkte auf 28 Prozent steigen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (58 Prozent) rechnet mit einem steigenden Anteil der von Freiberuflern geleisteten Arbeitsstunden am Projektvolumen. Nur 8 Prozent gehen von einem Rückgang aus.
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