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Studie: Deutsche Verlage bauen ihr Mobil-Angebot aus

von sr

14.06.2006 (iBusiness) Stark zugenommen hat die Zahl der deutschen Verlagshäuser, die ihren Content zusätzlich für mobile Endgeräte anbieten. Und laut einer aktuellen Studie soll das Mobil-Angebot sogar noch weiter steigen.

Deutsche Zeitungs- und Zeitschriftenverlage nutzen verstärkt mobile Medien, um ihre redaktionellen Inhalte zu vertreiben. Das hat jetzt eine aktuelle Studie von der Technischen Universität Hamburg-Harburg   und der hanseatischen Medien-Initiative Hamburg@work   ergeben. Demnach bieten bereits 70 Prozent der 80 untersuchten deutschen Zeitungs- und Zeitschriftentiteln mobile Informationsdienste an. Weitere acht Prozent planen der Untersuchung zufolge ein Mobil-Angebot.

Die TU Hamburg-Harburg hatte bereits vor fünf Jahren eine ähnliche Studie durchgeführt. Damals hatten erst 50 Prozent der befragten Verlag ein Mobil-Angebot. Im Vergleich zu 2001 bieten jetzt vor allem viel mehr kleinere Verlagshäuser Mobil-Content für Handys, Smartphones oder PDAs an. "Die Gründe hierfür sind deutlich gesunkene Markteintrittsbarrieren", erklärt Studienautor Dr. Stephan Buse von der TU Hamburg-Harburg. Die Kosten für Software oder Dienstleistungen rund um die Aufbereitung, Versand und Abrechnung von mobilen Inhalten sind in den vergangenen fünf Jahren deutlich gesunken. Dadurch können auch eher finanzschwächere Printtitel den mobilen Vertriebskanals gewinnbringend nutzen.

Mit welchen weiteren Vertriebskanälen Verlage ihren Content verkaufen können, erfahren iBusiness-Premium-Mitglieder (und solche die es jetzt werden) exklusiv in Ausgabe 01/02 2005 des Multimedia-Trendletter iBusiness Executive Summary.

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