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Telekom: Tausend Terminals für Deutschland

von JanaJ

16.11.1999 (iBusiness)Bonn. Die Deutsche Telekom AG will noch in diesem Jahr 1.000 Kiosk-Terminals aufstellen und damit das mit Abstand größte deutsche Kioskprojekt starten.

Auf der Berliner ‘Smart Kiosk ‘99' kündigte Hans-Ullrich Wenge, ‘Leiter Öffentliche Telekommunikation' der Deutschen Telekom AG, an, mit diesem Schritt "der Technik zum Durchbruch zu verhelfen." Seine Analyse: Viele Terminals seien "lediglich ‘nice-to-have' für den Betreiber" und "eine dauerhafte Investitionsbereitschaft nach Anlaufverlusten ist nicht vorhanden." Das soll bei der Telekom ganz anders werden: Mit einer für andere Anbieter offenen Plattform und einer bundesweiten Erreichbarkeit sei das Telekom-Projekt besser durchdacht. Der Start der 1000-Terminal-Anwendung (Arbeitstitel ‘T-Kiosk') ist für den Herbst 1999 geplant. Daneben will die Telekom als reiner Verkäufer auftreten und Terminal und Software an Dritte vermarkten. Wenge sieht mit dem Verkauf von Kiosksystemen zusätzliche Marktchancen: Telekom-Kunden könnten schneller eigene Kioskprojekte realisieren, da sie sich voll auf die Inhalte konzentrieren können. Die Wartung und der Service (Statistikaufbereitung, Billing, Kartenhandling u.a.) werde von der Telekom AG übernommen. Die Telekom will künftig außerdem als Kiosk-Hersteller antreten. Der ‘T-Kiosk' werde dann auf das Corporate Design des Kunden angepasst und auf der Touchoberfläche läuft ausschließlich der Content des Kunden. Was als multimediale Telefonzelle, dem ‘Öffentlichen Kommunikationsterminal' (‘Ö-Term') begonnen hat (siehe multiMEDIA 17/18-98), soll alsbald in großem Maßstab erfolgreich sein. Die Telekom plant in den nächsten Jahren eine "idealerweise fünfstellige Zahl von Terminals wirtschaftlich im Markt zu platzieren."
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