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IT-Industrie: Jobs sind gesundheitsgefährdend

 (Bild: Microsoft)
Bild: Microsoft
13.10.2009 Fast die Hälfte der im Forschungsprojekt DIWA?IT zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser befragten IT-Beschäftigten berichtet von einer starken oder sehr starken Belastung durch extremen Zeitdruck und hohes Arbeitsaufkommen. Noch gravierender ist die Lage in besonders sensiblen Bereichen: Dass sie sich
"immer wieder an der Grenze ihrer Belastbarkeit erleben " oder diese Grenze "in Form eines
gesundheitlichen Zusammenbruchs"
sogar schon am eigenen Leib erfahren haben, geben über 50 Prozent der Befragten an.

Nach den Analysen der Wissenschaftler handelt es sich hier nicht nur um eine kurzfristige Belastungsspitze, die man aussitzen könnte. Damit die Leistungsträger der IT-Wirtschaft nicht ausbrennen, müsse Gesundheitsförderung vom Randthema zu einem integralen Bestandteil der Unternehmenspolitik und der Organisationsentwicklung werden. Fünf Handlungsfelder sind es vor allem, die die Forscher aus ihren Resultaten ableiten: ein kontinuierliches Monitoring der Gesundheitssituation; eine Kultur der Verbesserung der Arbeitsprozesse etablieren; zielgruppenorientierte Maßnahmen für die Führungskräfte, die besonders stark unter Belastung leiden und zugleich eine Gatekeeper-Funktion für Führungskultur und Gesundheitsförderung innehaben; eine Förderung der Ressource Teamkultur; und schließlich eine lebensphasensensible Personalentwicklung, die besonders die Bedürfnisse von Beschäftigten in der Familienphase sowie von älteren Beschäftigten berücksichtigt.

(AutorIn: Susan Rönisch )

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