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Die fünf wichtigsten Social-Media-Trends 2021

21.12.2020 Das Jahr 2020 eröffnet auch viele Chancen: Social Distancing und geändertes Konsumverhalten ermöglichen eine ganz neue Customer Experience.

 (Bild: Pixabay/ geralt)
Bild: Pixabay/ geralt
Das Jahr 2020 war einschneidend und hat die Gesellschaft als auch die Unternehmenswelt nachhaltig verändert. Auch die Social-Media-Welt ist nicht dieselbe geblieben, sondern wurde von der globalen Krise, sozialen Unruhen und Misstrauen geprägt. Die fünfte Ausgabe des jährlich erscheinenden Hootsuite-Reports zur Homepage dieses Unternehmens Relation Browser unterstützt Marketer dabei, sich 2021 in der sich schnell verändernden Konsumlandschaft zurechtzufinden. Die Trends zeigen, worauf es nach einem Jahr der Neudefinition der sozialen Medien und des digitalen Wachstums - mit 4,1 Milliarden Social-Media-Nutzern weltweit - jetzt ankommt.

Die fünf wichtigsten Social-Media-Trends für das Jahr 2021:

  1. Das Rennen um den ROI:
  2. Social Media schlägt die Brücke zu einer neuen Customer Experience
    Während Unternehmen darum kämpfen, durch die Pandemie entgangene Umsätze wieder gut zu machen, setzen Marketer auf Social Media, um zwei gleichermaßen dringlichen Anforderungen gerecht zu werden. Sie können zum einen mit gezielten Performance-Marketing-Taktiken einen kurzfristigen ROI erzielen und zum anderen innovative digitale Erlebnisse entwickeln, die für langfristige Kundenloyalität sorgen.

  3. Schweigen ist Gold:
  4. Marken finden ihren Platz in der Konversation. Der deutliche Anstieg in der Social-Media-Nutzung eröffnete Marken in diesem Jahr eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Doch etliche haben das Ziel verfehlt, weil sie zu früh eingestiegen sind. Smarte Marken hören erst einmal zu, bevor sie mit kreativen, originellen und angemessenen Ideen in die Social-Media-Konversation einsteigen und so Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

  5. Baby Boomer:
  6. Eine Generation, die von vielen Marketern außer Acht gelassen wird, boomt auf Social Media
    Durch intelligente Segmentierung und eine durchdachte Darstellung können Marketer die Baby Boomer in ihre Social-Media-Strategie integrieren und sichern sich damit gegenüber Marken, die immer noch in Sterotypen denken, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

  7. Verbindung von Engagement und Identität:
  8. Jahrelang erwies sich die Verknüpfung von Social-Media-Interaktionen mit Kundenidentitäten für Marketer als schwer fassbares Ziel. Mit neuen Impulsen und dem Augenmerk der Führungskräfte auf Social Media als Instrument zur Aufrechterhaltung relevanter Kundenbeziehungen, wird es nun Zeit, die Kluft zwischen Engagement und Kundenidentität zu schließen.

  9. Mut beweist sich in der Vorstandsetage:
  10. In einem von sozialen Umwälzungen geprägten Jahr sahen sich Marketer immer wieder genötigt, öffentlich Themen anzusprechen, mit denen sich ihre Unternehmen bisher nie ernsthaft befasst hatten. Anstatt Social Media als Sprachrohr für leere Versprechungen zu nutzen, greifen effiziente CMOs nun auf die von ihrem Social-Media-Team zusammengestellten Informationen zurück, um das Unternehmen und deren Strategie an die neuen Ansprüche der Verbraucher, die neuen Wege des Commerce und den neuen Wachstumskurs anzupassen.

Weitere Ergebnisse im Überblick:

  • Das oberste Ziel von Social Marketern ist die Kundenakquise: 73 Prozent aller befragten Marketer gaben an, dass die Akquise von Neukunden 2021 höchste Priorität hat, während es letztes Jahr lediglich von 46 Prozent der befragten Marketer als wichtigste Aufgabe angesehen wurde.
  • Instagram gibt den Ton an: 60 Prozent der Unternehmen planen ihr Budget für Instagram zu erhöhen. Doch auch für Facebook, YouTube und LinkedIn will die Hälfte der befragten Unternehmen ihre Ausgaben erhöhen.
  • Social Data schafft Selbstvertrauen: 85 Prozent der Unternehmen, die Social Data in andere Systeme integrieren, vertrauen darauf, dass sie den ROI ihrer sozialen Medien exakt quantifizieren können.

Hootsuites Report Social Media Trends 2021 wurde im dritten Quartal 2020 erstellt und basiert auf einer Umfrage unter 11.189 Marketern sowie Interviews mit Branchenexperten und Daten von Deloitte, Edelman, eMarketer, Forrester, GlobalWebIndex, The CMO Survey und anderen.

(AutorIn: Dominik Grollmann )

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