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Payment: Mehrheit der Online-Händler meldet Probleme beim Bezahlen

24.11.2022 Die Mehrheit der heimischen Online-KMU ist aus wirtschaftlichen Gründen auf Saisongeschäfte angewiesen. Doch mehr als die Hälfte der Shopbetreiber gibt an, dass ihre KundInnen während dieser wichtigen Einkaufszeiträume Probleme beim Bezahlvorgang hatten.

 (Bild: Paypal)
Bild: Paypal
Während aktuell 58 Prozent der deutschen Shopbetreiber Zahlungsausfälle durch überlastungsbedingte Checkout-Probleme während Spitzenzeiten verzeichnen, gaben dies im Herbst 2021 "nur" 47 Prozent an. Fast zwei Drittel (62 Prozent) erklären, dass der Bezahlvorgang weiterhin einen nennenswerten Wettbewerbsvorteil darstellt, wohl nicht zuletzt wegen der ernsten Konsequenzen im Fall von Problemen: Denn 20 Prozent jener Unternehmen, die Probleme beim Bezahlvorgang meldeten, haben dadurch mehr als 100.000 Euro verloren. Zu den häufigsten Problemen gehören ein verlangsamter Zahlungsvorgang (41 Prozent) und die fehlende Autorisierung von Zahlungen (39 Prozent). Dies geht aus einer neuen Studie der Zahlungsplattform Paysafe   hervor.

Dieses Thema gewinnt noch mehr an Bedeutung angesichts des Aufwands der Händler, um die Kundinnen und Kunden überhaupt bis zur Bezahlung zu bringen. Fast die Hälfte (46 Prozent) gibt an, dass Kaufabbrüche im Jahr 2022 ein ständiges Problem darstellen, und 56 Prozent sagen, dass die Abbrüche in den letzten 12 Monaten zugenommen haben. Als Gründe für die Abbrüche werden unter anderem technische Probleme wie Abstürze des Bezahlformulars (14 Prozent) und die Tatsache, dass KundInnen nicht mit ihrer bevorzugten Zahlungsmethode bezahlen können (25 Prozent), genannt.

Händler überlegen zunehmend, neue Zahlungstechnologien zu übernehmen, um ihren Bezahlvorgang effizienter, sicherer und zuverlässiger zu gestalten und sich so einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der befragten Händler sind der Meinung, dass die Einführung neuerer Zahlungsmöglichkeiten einen Mehrwert für ihr Geschäft bedeuten würde. Trotz des Interesses an neueren Zahlungsmöglichkeiten führen Kreditkarten (71 Prozent) und Debitkarten (67 Prozent) weiterhin die Liste der angebotenen Zahlungsmethoden an.
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