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Payment-Studie: Unternehmen verschenken Milliarden bei Rechnungsstellung
03.04.2008 In diesem Jahr werden rund sechs Milliarden Rechnungen in Deutschland von Unternehmen auf dem Postweg als Papierrechnung verschickt. Wirtschaftsinformatiker der Universität Hannover gehen nach einer aktuellen Untersuchung davon aus, dass rund 80 bis 90 Prozent der Kosten eingespart werden können.
Erste Untersuchungen unter 50 Entscheidern und Experten aus Produktions- und Handelsunternehmen zeigen, dass bislang noch 90 Prozent des Rechnungsvolumens in Papierform vorliegen. Nur neun Prozent werden mittels EDI ausgetauscht und ein Prozent per Fax oder E-Mail. Für 34 Prozent der Befragten ist mangelndes Interesse auf Seiten der Versender der Hinderungsgrund für eine rasche Umstellung auf den elektronischen Austausch, 23 Prozent sehen noch keinen Bedarf. Als Grund sehen die Wissenschaftler einen weitreichenden Kenntnismangel bei potenziellen Nutzern. "Obwohl die technologischen als auch rechtlichen Gegebenheiten vorhanden sind, steckt die elektronische Rechnungsstellung noch in den Kinderschuhen", erklärt Professor Breitner vom Institut für Wirtschaftinformatik der Leibniz Universität Hannover .
Die Analysen der Wirtschaftsinformatiker ergaben, dass der Kenntnismangel der potenziellen Nutzer elektronischer Rechnungen oft mit der komplexen Steuer- und Signaturgesetzgebung in Deutschland zusammenhängt: Möglichkeiten und Anforderungen des E-Invoicings sind oft gar nicht oder nur unzureichend bekannt. Trotzdem können sich bereits jetzt 72 Prozent der befragten Unternehmen vorstellen, Verfahren zur elektronischen Rechnungsstellung einzuführen. 24 Prozent der Befragten können sich auch den Einsatz eines Full-Service-Dienstleisters vorstellen.
Die Forscher vom Institut für Wirtschaftsinformatik gehen davon aus, dass sich die elektronische Rechnung mittelfristig überall durchsetzen wird. In den kommenden drei Jahren sollen die einzelnen Prozesse und Einsparpotenziale bei der Rechnungsbearbeitung im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes stehen, das nun gemeinsam mit der SGH Service AG gestartet wurde.
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Einmalig einen Kartenrechner gekauft, eine qualifizierte elektronische Signatur beantragt, eine Logik entwickelt, mit der Rechnungen als PDF-Dokumente generiert werden. Dann klickt man die bloß noch an, signiert sie - und ab geht die Mail zum Kunden.
Diverse kleinere Firmen verschicken PDF-Rechnungen allerdings ohne qualifizierte elektronische Signatur. Das ist für die Empfänger heikel, falls diese Vorsteuer berücksichtigen wollen.
Die meisten meiner eigenen Rechnungen erhalte ich selbst noch in Papierform - auch von iBusiness.
LOXXESS AG
Die LOXXESS AG ist ein spezialisierter Logistikdienstleister mit Schwerpunkt auf komplexe Outsourcing-Projekte in Industrie und Handel. Das mittelständische, familiengeführte Unternehmen entwickelt für seine Kunden maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Kontraktlogistik, Value-Added-Services und Fulfillment.
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