Unsichtbare Marktpotenziale mit Kaufkraftdaten erschließen Jetzt zum Webinar anmelden
Eigene Daten zeigen oft nur einen Teil des Bildes. Erfahren Sie, wie Kaufkraft-, Markt- und Regionaldaten zusätzliche Perspektiven auf Kunden, Regionen und Standorte eröffnen. Anhand konkreter Praxisbeispiele lernen Sie, wie sich bislang verborgene Marktpotenziale erkennen und gezielter nutzen lassen.
Jetzt zum Webinar anmelden
Was ist Deine Digitalagentur wert? Agenturwert berechnen
Sechs Zahlen aus der BWA genügen, um herauszufinden, was aktuell Deine Agentur wert ist und welche Faktoren den Wert beeinflussen.
Agenturwert berechnen

November 2026 · Unser Geburtstagsgeschenk

35 Jahre iBusiness.
Im November alles frei lesen.

Zum Jubiläum öffnen wir alle iBusiness-Inhalte: vom 1. bis 30. November, für alle, ohne Anmeldung und ohne Bezahlschranke.

Alle Inhalte im November kostenlos
Heute frei lesen. Morgen nichts verpassen.

Registrieren Sie sich kostenlos und abonnieren Sie anschließend den iBusiness-Newsletter. So bleiben Sie bei den Themen auf dem Laufenden, die für Sie zählen.

Das Newsletter-Abo erhalten Sie im Rahmen der kostenlosen Registrierung.

Abruf exklusiv für Premium-Mitglieder

Payment-Studie: Unternehmen verschenken Milliarden bei Rechnungsstellung

03.04.2008 In diesem Jahr werden rund sechs Milliarden Rechnungen in Deutschland von Unternehmen auf dem Postweg als Papierrechnung verschickt. Wirtschaftsinformatiker der Universität Hannover gehen nach einer aktuellen Untersuchung davon aus, dass rund 80 bis 90 Prozent der Kosten eingespart werden können.

 (Bild: SXC.hu/Arjun Kartha)
Bild: SXC.hu/Arjun Kartha
Durch die Umstellung auf elektronische Rechnungsverarbeitung und Auslagerung der aufwändigen, bislang noch durch viele manuelle Tätigkeiten geprägten Arbeitsschritte auf externe Dienstleister könnte die deutsche Wirtschaft bei Kosten von bis zu zehn Euro pro Rechnung jährlich rund 54 Milliarden Euro sparen. In einem Forschungsprojekt ermitteln Wirtschaftsinformatiker der Universität Hannover unter Leitung von Prof. Dr. Michael H. Breitner zusammen mit Gerrit Hoppen , Vorstand des Payment-Dienstleisters SGH Service AG  , die Ursachen für die zögerliche Einführung der elektronischen Rechnungsverarbeitung in Deutschland.

Erste Untersuchungen unter 50 Entscheidern und Experten aus Produktions- und Handelsunternehmen zeigen, dass bislang noch 90 Prozent des Rechnungsvolumens in Papierform vorliegen. Nur neun Prozent werden mittels EDI ausgetauscht und ein Prozent per Fax oder E-Mail. Für 34 Prozent der Befragten ist mangelndes Interesse auf Seiten der Versender der Hinderungsgrund für eine rasche Umstellung auf den elektronischen Austausch, 23 Prozent sehen noch keinen Bedarf. Als Grund sehen die Wissenschaftler einen weitreichenden Kenntnismangel bei potenziellen Nutzern. "Obwohl die technologischen als auch rechtlichen Gegebenheiten vorhanden sind, steckt die elektronische Rechnungsstellung noch in den Kinderschuhen", erklärt Professor Breitner vom Institut für Wirtschaftinformatik der Leibniz Universität Hannover  .

Die Analysen der Wirtschaftsinformatiker ergaben, dass der Kenntnismangel der potenziellen Nutzer elektronischer Rechnungen oft mit der komplexen Steuer- und Signaturgesetzgebung in Deutschland zusammenhängt: Möglichkeiten und Anforderungen des E-Invoicings sind oft gar nicht oder nur unzureichend bekannt. Trotzdem können sich bereits jetzt 72 Prozent der befragten Unternehmen vorstellen, Verfahren zur elektronischen Rechnungsstellung einzuführen. 24 Prozent der Befragten können sich auch den Einsatz eines Full-Service-Dienstleisters vorstellen.

Die Forscher vom Institut für Wirtschaftsinformatik gehen davon aus, dass sich die elektronische Rechnung mittelfristig überall durchsetzen wird. In den kommenden drei Jahren sollen die einzelnen Prozesse und Einsparpotenziale bei der Rechnungsbearbeitung im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes stehen, das nun gemeinsam mit der SGH Service AG gestartet wurde.
Neuer Kommentar  Kommentare:

Zu: Payment-Studie: Unternehmen verschenken Milliarden bei Rechnungsstellung

Wenn man sich mit IT soweit auskennt und Rechnungen nicht zu sehr ein Massengeschäft sind, dann geht das:

Einmalig einen Kartenrechner gekauft, eine qualifizierte elektronische Signatur beantragt, eine Logik entwickelt, mit der Rechnungen als PDF-Dokumente generiert werden. Dann klickt man die bloß noch an, signiert sie - und ab geht die Mail zum Kunden.

Diverse kleinere Firmen verschicken PDF-Rechnungen allerdings ohne qualifizierte elektronische Signatur. Das ist für die Empfänger heikel, falls diese Vorsteuer berücksichtigen wollen.

Die meisten meiner eigenen Rechnungen erhalte ich selbst noch in Papierform - auch von iBusiness.
Schreiben Sie Ihre Meinung, Erfahrungen, Anregungen mit oder zu diesem Thema. Ihr Beitrag erscheint an dieser Stelle.
alle Veranstaltungen Webcasts zu diesem Thema:
Dienstleister-Verzeichnis Agenturen/Dienstleister zu diesem Thema:

LOXXESS AG

Die LOXXESS AG ist ein spezialisierter Logistikdienstleister mit Schwerpunkt auf komplexe Outsourcing-Projekte in Industrie und Handel. Das mittelständische, familiengeführte Unternehmen entwickelt für seine Kunden maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Kontraktlogistik, Value-Added-Services und Fulfillment.

Unternehmensprofil ansehen