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Expert-Talk: GEO-PR: "Es geht um Relevanz in KI-Systemen" Video-Podcast ansehen
Wer in ChatGPT, Gemini oder Perplexity sichtbar sein will, darf sich nicht auf die eigene Website verlassen. Denn KI-Systeme prüfen, was andere über eine Marke sagen - auf Fachportalen, Bewertungsplattformen, Vergleichsseiten, Reddit oder YouTube. Hier setzt GEO-PR an. Video-Podcast ansehen

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Zwischen ChatGPT und Chaos

03.11.2025 Der Onlinehandel setzt längst auf Künstliche Intelligenz. Doch zwischen Anwendung und Verantwortung klafft eine Lücke.

Susan Rönisch, Analystin
Künstliche Intelligenz ist im digitalen Handel angekommen - aber nicht im Management. Während Content-Teams längst mit ChatGPT, Gemini oder Copilot arbeiten, fehlt in vielen Unternehmen eine klare Richtung: Was soll KI leisten, wer trägt Verantwortung, und wie wird Erfolg gemessen?

Diese Fragen bleiben oft unbeantwortet, weil KI noch immer als Werkzeug verstanden wird - nicht als strategischer Faktor. Das erinnert an die Frühphase des E-Commerce selbst: Viele starteten mit Tools und Shopsystemen, aber ohne Geschäftsmodell. Erst wer Strukturen, Prozesse und Governance nachzog, konnte nachhaltig skalieren.

Heute wiederholt sich diese Entwicklung. Der Handel ist technisch früh, aber organisatorisch spät. Die Studie der FHNW belegt: Über 80 Prozent der Händler nutzen KI - meist für Texte, Übersetzungen oder SEO -, doch nur ein Drittel verfügt über eine KI-Strategie. Das ist, als würde man ein Auto starten, ohne zu wissen, wohin man fährt.

KI kann Produktivität steigern, Kosten senken und Kundenerlebnisse personalisieren. Aber ohne klare Ziele, Datenqualität und Verantwortlichkeiten entsteht kein Wert - nur Tempo. Wer KI ernst nimmt, muss sie deshalb führen wie jede andere Schlüsseltechnologie: mit Strategie, Governance und messbaren Ergebnissen.

Die Zukunft des E-Commerce entscheidet sich nicht mehr daran, wer KI nutzt, sondern wer sie versteht.
Thema: Technologie

KI im Onlinehandel 2025: Effizient, aber strategielos

Künstliche Intelligenz hat den Onlinehandel erreicht - aber die Unternehmensstrategie noch nicht. Zwar nutzt die große Mehrheit der Retailer KI-Tools im Arbeitsalltag, doch nur eine Minderheit hat eine übergreifende Strategie, wie KI langfristig Wert schafft. Der digitale Handel steht damit an einem Wendepunkt: von der Tool-Euphorie hin zur strukturierten Integration.

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 (Bild: Deemerwha studio - Shutterstock)
Bild: Deemerwha studio - Shutterstock

Kommentar von Susan Rönisch

Zwischen ChatGPT und Chaos

Der Onlinehandel setzt längst auf Künstliche Intelligenz. Doch zwischen Anwendung und Verantwortung klafft eine Lücke.

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Susan Rönisch, Analystin (HighText Verlag OHG)
Bild: HighText Verlag OHG
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