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Wonach die Deutschen im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien suchen
18.12.2020 Ein unerwarteter Nebeneffekt der Corona-Pandemie: Die Deutschen interessieren sich viel mehr für Verschwörungstheorien als in den Jahren zuvor.
Im August hatten unterdessen die Schlagworte "Qanon" mit 368.000 und "Querdenker" mit 165.000 Suchanfragen ihr Jahreshoch und lagen damit beide deutlich über ihrem Monatsdurchschnitt (Qanon: 163.950; Querdenker: 43.360). Bereits im Frühjahr zogen die Suchbegriffe "Deep State" und "neue Weltordnung" das Interesse auf sich, die mit Höchstwerten von 40.500 bzw. 22.200 Eingaben aber gegenüber anderen deutlich abfallen.
"Unsere Analysen und Studien bilden lediglich Interessen ab, mit denen sich die Deutschen online beschäftigen. Die Interpretation liegt natürlich immer im Auge des Betrachters. Aber wir können zu jedem Thema Daten zur Verfügung stellen, die Trends, Stimmungsbilder oder, wie in diesem Fall, Interessenschwerpunkte abbilden", so Evgeni Sereda, Senior Marketing Manager DACH bei Semrush.
Semrush hat analysiert, wie häufig die Bundesbürger 2020 nach Begriffen im Zusammenhang mit Verschwörungstheorien suchten. Dazu wurde die Häufigkeit der Eingabe der jeweiligen Schlagwörter von Januar bis Oktober 2020 erhoben.
