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Die Cloud-Trends 2012 für die Finanzbranche
02.11.2011 Cloud-Computing war 2011 eines der meist diskutierten IT-Themen in der Finanzbranche. Eine Analyse zeigt, welche Entwicklungen 2012 für die Banken besonders wichtig werden.
- Produktivsysteme gehen in die Cloud
Viele Banken und Finanzinstitute werden in Kürze die Testphasen ihrer ersten Cloud-Projekte abschließen. Gleichzeitig sind Pilotprojekte, die im laufenden Jahr angestoßen wurden, mittlerweile hinreichend evaluiert. Das heißt, dass 2012 Produktivsysteme sukzessive in die Cloud wandern werden. Banken und Finanzinstitute werden dabei vor allem auf Cloud-Dienste setzen, die auf die speziellen Anforderungen ihrer hochregulierten Branche zugeschnitten sind.
- Interaktion verschiedender Cloud-Anbieter rückt in den Fokus
Bisher nutzen Banken Cloud-Dienste noch sehr selektiv und arbeiten dazu mit meist nur einem IT-Serviceanbieter zusammen. Das wird sich zukünftig ändern. Eine möglichst klar geregelte Interaktion unterschiedlicher Cloud-Anbieter wird daher sehr an Bedeutung gewinnen. Und diese Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Cloud-Anbietern, die für ein Finanzinstitut jeweils unterschiedliche Einzel-Cloud-Services erbringen, muss in Zukunft sehr genau geregelt werden. Es gilt zu klären wie beispielsweise der Datenaustausch zwischen Systemen verschiedener Anbieter stattfindet, welche Prozesse wo greifen und wo jeweils die rechtliche Verantwortung liegt. Banken sollten sich bereits heute auf diese Entwicklung vorbereiten.
- Übergreifendes Identity Management erforderlich
Bei der Nutzung von Cloud-Diensten kommt auch dem Thema Identity Management wachsende Bedeutung zu. Denn es muss klar geregelt sein, welche Mitarbeiter der Banken auf welche Daten und über welche Endgeräte welchen Zugriff erhalten. Dazu muss es klare Regelungen darüber geben, welche Zugriffsrechte oder nötigenfalls Zugriffssperren gelten. Es wird also darauf ankommen, den Weg der Daten entsprechend der jeweiligen Nutzungsrechte auch in der Cloud optimal zu verwalten.
- Professionelles Mobile Device Management (MDM) nötig
Der Trend zur Nutzung mobiler Endgeräte am Arbeitsplatz ist nicht aufzuhalten. Deshalb wird es für Banken immer bedeutender sicherzustellen, dass unternehmenskritische Informationen nicht durch übersehene Schwachstellen oder über nicht integrierte privat genutzte mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets in unbefugte Hände gelangen. Es wird also zunehmend wichtig, auch diese unterschiedlichen Geräte in das Gesamtsystem mit einzubeziehen. Daraus wiederum folgt, dass Finanzdienstleister diese "Mobile Devices" einerseits in ihre IT-Infrastruktur integrieren müssen und anderseits dazu auch eine gute Verzahnung mit einem entsprechenden Rechtemanagement inklusive gültiger Sicherheitsregelwerke für diese Geräte implementieren müssen. Hierfür gibt es bereits erste Ansätze, das Mobile Device Management auch als professionellen Cloud-Service anzubieten.
Zu: Die Cloud-Trends 2012 für die Finanzbranche
Zusammengefaßt: nichts funktioniert, aber wir hoffen auf die Zukunft.
