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Zur Studie "Digitalagenturen im Umbruch"
Google gibt Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten
02.06.2015 Google macht es Nutzern leichter, Werbeeinblendungen abzuschalten oder ihren Interessen anzupassen. So will der Konzern für mehr Vertrauen schaffen.
Auf der Übersichtseite lassen sich zahlreiche Datenspuren einsehen (etwa zum Suchverhalten, Browserverlauf, Standortverlauf, Suchabfragen in Maps, Youtube-Historie etc.). Die Daten können aber auch gelöscht oder editiert werden und die weiter Aufzeichnung abgeschaltet werden. Zudem sind die Profilinformationen der Nutzer einsehbar. Dort ist etwa das vermeintliche Geschlecht, Alter und die Interessen der Anwender gespeichert.
Diese Informationen werden insbesondere auch für Werbezwecke genutzt und sind daher für die Werbewirtschaft von besonderem Interesse. Bislang waren die Informationen schwierig aufzufinden und an verschiedenen Stellen der Google-Angebote gespeichert.
Google verspricht sich von diesem Schritt auch eine Verbesserung der Werbequalität, selbst wenn die Reichweite dadurch minimal sinken sollte. Schließlich hat sich bei vielen Werbern längst der Gedanke durchgesetzt, dass dem Nutzer möglichst relevante Werbung angezeigt werden sollte - und nicht einfach nur möglichst viel.
