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Heimliches Tracking: Forscher finden Ultraschall-Beacons in 200 Apps

09.05.2017 Sicherheitsexperten haben in über 200 Android-Apps eine elaborierte Software entdeckt. Die versteckte Anwendung eines indischen Entwicklers erlaubt es, ohne Wissen des Nutzers ein Cross-Device-Tracking vorzunehmen.

 (Bild: kropekk_pl Pixabay)
Bild: kropekk_pl Pixabay
Die rund 200 Unternehmen hinter den Apps waren es offenbar leid, dass medienübergreifendes Tracking heutzutage so kompliziert ist, also versteckten sie in ihren Apps eine Ultraschall-Software. Die Software kann für den Menschen unhörbare Akukustiksignale erkennen. Die Signale können beispielsweise aus einer Displaywerbung auf dem PC des Nutzers kommen oder aus dem Fernsehspot oder werden im echten Leben via Lautsprecher in Filialen ausgestrahlt. Die Apps können diese Audiosignale erkennen und dann eine Verbindung zwischen Handybesitzer und Websitebesucher für eine effektivere Werbewirkungsforschung herstellen.

Entdeckt hatten die Software Sicherheitsforscher der Universität Braunschweig   in über 230 Apps -
zum Teil von Weltkonzernen wie McDonalds   - und nun publik gemacht  , berichtet Heise  .

Die Firma war bereits 2016 wegen der Verwendung sogenannter Ubeacons in die Schlagzeilen   geraten, nachdem ihr die US-Handelskommission einen Bugschuss verpasst hatte.
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